Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mitglieder der Gewerkschaft der Lokführer beim Streik.
+
Mitglieder der Gewerkschaft der Lokführer beim Streik. (Archivfoto)

DB-Lokführer

Deutsche Bahn: Neue Streiks in „sehr kurzer Zeit“? Fronten sind verhärtet

  • VonLukas Zigo
    schließen

Beim Bahnverkehr in Deutschland bahnen sich erneute Streiks an. Die Fronten zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft der Lokführer bleiben verhärtet.

Berlin – Nach dem Streik vergangene Woche* müssen Fahrgäste der Deutschen Bahn* erneut einen Streik befürchten. In einer Protestkundgebung am Dienstag (17.08.2021) in Berlin hat die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GdL) erneut mit Streiks gedroht. Vor den versammelten Mitgliedern, erklärte der Vorsitzende Claus Weselsky: „Ihr wisst, dass wir dieses letzte Mittel wieder zum Einsatz bringen müssen, wenn das Management, unterstützt von Eigentümer, sich weiter so verhält.“

Das deutet darauf hin, dass es möglicherweise schon zeitnah erneut zu einem Streik kommen könnte. Bereits vergangene Woche kündigte die GdL an, es würde nach dieser Protestkundgebung nur noch „sehr kurze Zeit“ dauern, bevor es erneut zum Streik käme. Ein konkreter Termin für den neuen Streik jedoch noch besteht nicht.

Deutsche Bahn (DB): Neue Streiks drohen – GdL übt weiter Druck aus

Zur Kundgebung aufgerufen hatte die GdL gemeinsam mit ihrem Dachverband, dem deutschen Beamtenbund (dbb). Für die Protestaktion vor dem DB-Tower Berlin hatten sich einige dutzend Mitglieder versammelt.

Ulrich Silberbach, Chef des dbb, hatte am Montag (16.08.2021) erklärt, es werde vermutlich weitere Streikaktionen geben müssen.

In Deutschland drohen neue Streiks. (Archivfoto)

DB: Nächster Streik könnte länger dauern und auch das Wochenende umfassen

Der Streik hatte in der vergangenen Woche, mit einer Vorlaufzeit von lediglich 15 Stunden, viele Reisende unvorbereitet getroffen. Nun hat GdL-Vorsitzender Claus Weselsky versichert, dass Fahrgäste sich diesmal wohl länger auf den Streik vorbereiten können.

Jedoch deutete Weselsky ebenfalls an, dass der kommende Streik ein längerfristiger sein könnte. Es könne auch sein, dass dieser Streik ein Wochenende umfasse, so der GdL-Chef-

Deutsche Bahn: Neue Streiks drohen – GdL lehnt Schlichtungsversuch von Verkehrsminister Scheuer ab

Einen Vorstoß vonseiten des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU*) für ein Schlichtungsverfahren, in diesem so festgefahrenen Streik, lehnte der GdL-Chef mit den Worten: „Da kann ich nur Lachen“ ab. Darüber hinaus sagte Weselsky, hier sei „die letzte Patrone“ bereits im vergangenen Jahr „verschossen“ worden, als eine Schlichtung scheiterte. Scheuer wollte sich für einen Schlichter einsetzen, dessen Ergebnis beide Parteien hätten akzeptieren müssen.

Tarifstreit: Erstmal keine Einigung in Sicht

In der vergangenen Woche hatte die Gewerkschaft mit Streiks im Personen- und Güterverkehr den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht und mit weiteren Arbeitsniederlegungen gedroht. Gefordert wird seitens der Gewerkschaft eine Lohnerhöhung bereits 2021 sowie eine 600 Euro hohe Corona*-Prämie. Beides lehnte die Deutsche Bahn ab. Der Konzern will erst ab 2022 mehr Geld bezahlen. Mehrfach rief das Unternehmen die GdL zurück an den Verhandlungstisch. Die Fronten scheinen verhärtet und eine zügige Einigung nicht in Sicht. (Lukas Zigo mit dpa) *fnp.de und fr.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare