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Die Geschichte ist allgegenwärtig: Das Wandgemälde nahe Port-au-Prince thematisiert die Reparationszahlungen an Frankreich und die Forderung nach Rückerstattung.
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Die Geschichte ist allgegenwärtig: Das Wandgemälde nahe Port-au-Prince thematisiert die Reparationszahlungen an Frankreich und die Forderung nach Rückerstattung.

Haiti

Das Kalkül der Kolonialmächte

  • VonToni Keppeler
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Nicht nur in Afrika haben sich Staaten wie Frankreich, Deutschland und die USA bereichert. In seinem Buch über Sklaverei und Rassismus in Lateinamerika und der Karibik beschreibt Toni Keppeler, wie Haiti gleich nach der Unabhängigkeit 1804 zum neokolonialen Schuldnerstaat gemacht wurde. Ein Auszug

Dem jungen Staat Haiti drohte von Anfang an Gefahr. In Frankreich gab es nach der Unabhängigkeitserklärung von Jean-Jacques Dessalines im Jahr 1804 genügend ehemalige Plantagenbesitzer, die eine Rückeroberung der einstigen Kolonie oder doch mindestens eine Entschädigung für sich selbst verlangten.

1814 kam Agostino Franco de Medina als Emissär des französischen Königs Louis XVIII. zuerst nach Port-au-Prince, dann nach Cap Haïtien, um über die Rückgabe des Landes oder über Entschädigungszahlungen zu verhandeln. Der Präsident im Süden des Landes, Alexandre Sabès Pétion, lehnte ab, und Henri Christophe, der im Norden regierte, ließ de Medina kurzerhand exekutieren. Der spätere Präsident Jean-Pierre Boyer jedoch einigte sich 1825 mit den Franzosen. Die ehemalige Kolonialmacht erkannte die uneingeschränkte Unabhängigkeit Haitis an – gegen Entschädigungszahlungen von 150 Millionen Goldfranc, zahlbar in fünf gleichen Raten ab Dezember 1825. Um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, wurden von Frankreich angebotene Kredite aufgenommen. Boyer glaubte, das sei die einzige Möglichkeit, um einen neuen Krieg zu vermeiden. Er schaffte es zwar später, die Entschädigungssumme auf 90 Millionen Goldfranc herunter zu handeln. Aber auch das war eine gewaltige Summe – nach heutigem Wert knapp 20 Milliarden Euro.

Haiti bezahlte an dieser Entschädigung und an den dafür aufgenommenen Krediten bis 1947. Der Schuldendienst verschlang bis zu achtzig Prozent des Staatshaushalts. Das Land wurde zum Modell des postkolonialen Schuldnerstaats, und die Kontrolle Frankreichs über die ehemalige Kolonie war besser, als sie es je mit einem Krieg hätte werden können. Als 1888 die haitianische Nationalbank gegründet wurde, war sie zu hundert Prozent im Besitz einer französischen Bank.

Aber nicht nur von Frankreich drohte Gefahr. Auch Deutschland schickte Kanonenboote. Als 1872 ein deutscher Händler aufgrund undurchsichtiger Geschäfte Zahlungen von der Regierung Haitis einforderte und diese nicht bezahlen wollte, schickte die Marine zwei Kriegsschiffe in den Hafen von Port-au-Prince. Die Besatzung kaperte zwei haitianische Schiffe und gab sie erst wieder frei, als die umstrittene Rechnung beglichen war. Das ermutigte andere deutsche Händler, ebenfalls haltlose Forderungen an die Regierung zu stellen. Genauso nahmen Franzosen das als Modell und erpressten mit der Drohung, Frankreich werde sonst Kanonenboote schicken, mehrere Millionen Franc.

Straßenszene im Zentrum der Hauptstadt: Die Holzhäuser haben das Beben von 2010 unbeschadet überstanden.

Besonders dreist war der Streit um den deutschen Händler Emil Lüders 1897. Als einer seiner Angestellten verhaftet werden sollte, zettelte Lüders eine Schlägerei mit der Polizei an und wurde deshalb zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Daraufhin intervenierte der deutsche Kaiser Wilhelm II. persönlich. Er verlangte, dass Lüders freigelassen und die verurteilenden Richter genauso entlassen werden sollten wie der Polizist, der den Händler verhaftet hatte. Zudem sollte Lüders für jeden Tag Haft mit 5000 US-Dollar – die Summe entspräche heute mehr als 125 000 Dollar – entschädigt werden. Der haitianische Präsident Jean Vilbrun Guillaume Sam ließ Lüders zwar frei, kam aber den anderen Forderungen nicht nach. Die deutsche Kriegsmarine schickte deshalb zwei Kanonenboote in den Hafen von Port-au-Prince und drohte damit, die Stadt zu beschießen. Da bezahlte der Präsident.

Solche Erpressungspolitik machte den armen Staat zwar noch ärmer, die eigentliche Gefahr drohte aber nicht von Europa, sondern von den USA. Die hatten schon 1857 die zu Haiti gehörende und westlich davon gelegene Insel Navassa militärisch besetzt. Auf dem nur 22 Quadratkilometer großen Eiland gab es den besten und teuersten Guano, einen seinerzeit sehr gefragten Vogelmist, der zur Düngung verwendet wurde. 1916 wurde Navassa von den USA offiziell annektiert und gilt bis heute als US-Gebiet.

Seit Beginn des 20. Jahrhundert waren immer mehr US-Unternehmen auf die Insel gekommen. Das erste Elekrizitätswerk Haitis gehörte genauso US-Firmen wie die Nationale Eisenbahngesellschaft. Letztere benahm sich wie die United Fruit Company, die ein paar Jahre früher in Honduras eingefallen war: Die Eisenbahngesellschaft bekam als Bezahlung links und rechts der Gleise einen knapp zwanzig Kilometer breiten Landstreifen für Bananenplantagen und dazu das Monopol für den Export der Südfrüchte. Die Bahnlinie wurde letztlich nur für den Transport der Ware von den Plantagen in den nächsten Hafen genutzt. Dafür wurden Kleinbauern gewaltsam und ohne Entschädigung vertrieben und ihre Hütten niedergebrannt. Sie hatten danach nur zwei Möglichkeiten. Sie konnten sich entweder als Arbeiter auf den Plantagen verdingen, oder Widerstand leisten. Die meisten taten das zweite. Es entstanden eine ganze Reihe von bewaffneten lokalen Verbänden, die – zum Teil unter erheblichem Druck – auch Arbeiter an der Bahnlinie als Mitglieder rekrutierten. Sie griffen Gebäude und Installationen von US-Firmen an und zerstörten sie, zogen aber auch als plündernde Truppen durchs Land. Zum Teil herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände, ein Präsident nach dem anderen wurde gestürzt. Allein zwischen 1911 und 1915 verbrauchte das Land sieben Staatschefs.

Die Entschädigung an Frankreich war zu diesem Zeitpunkt längst bezahlt. 1883 war die letzte Rate überwiesen worden. Neue Kredite, vor allem aus den Vereinigten Staaten, hatten dies möglich gemacht. 1909 hatten auch zwei US-Banken die Mehrheit an der haitianischen Nationalbank übernommen. Die USA fühlten sich nun als die Herren des Landes. Nichts zeigt dies deutlicher, als ein Überfall im Dezember 1914. Die USS Machias ankerte im Hafen von Port-au-Prince, ein Kommando von Marines ging von Bord und schnurstracks zur Nationalbank, holte dort Goldbarren im Wert von damals 500 000 US-Dollar heraus, brachte sie aufs Schiff und dann nach New York. Der internationale bewaffnete Raubüberfall wurde damit begründet, dass mit dem Gold Ausstände Haitis bei US-Banken bezahlt würden. Das Land aber hatte seine Schulden stets pünktlich bedient.

Toni Keppeler.

Tatsächlich war der Überfall Teil einer viel breiter angelegten US-Intervention in der Karibik. Bereits 1898 waren Kuba und Puerto Rico besetzt worden, 1914 wurde der Panamá-Kanal auf einem Territorium unter US-Kontrolle eröffnet. Washington brauchte aus strategischen Gründen dringend einen weiteren Stützpunkt in der Karibik, der seine Dampfschiffe mit Kohle versorgen sollte. Die US-Regierung hatte sich dafür den Hafen Môle Saint-Nicolas am nordwestlichen Ende Haitis ausgesucht. Die Regierung in Port-au-Prince aber wollte ihn nicht abtreten. Die USA stürzten deshalb das Land in eine Finanzkrise, um dann als Retter in der Not militärisch aufzutreten. Die Nationalbank unter US-Kontrolle sperrte der Regierung in Port-au-Prince das Geld, die war bankrott, die aufständischen Verbände im Land schlossen sich zusammen und marschierten auf die Hauptstadt zu. Und US-Präsident Woodrow Wilson hatte das Chaos, das er wollte. Im April 1915 ordnete er dem Außenministerium an: „Es ist an der Zeit zu handeln.“

zur person

Toni Keppeler, 1956 geboren, lebt in Tübingen und berichtet seit mehr als drei Jahrzehnten über Lateinamerika, wo er jedes Jahr Monate verbringt. Er war Korrespondent verschiedener deutschsprachiger Medien und lehrte Journalismus an der Zentralamerikanischen Universität in San Salvador. Die Frankfurter Rundschau hat mehrfach Reportagen von Keppeler veröffentlicht. Seine Texte wurden unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. FR

Am 28. Juli 1915 lief die USS Washington in den Hafen von Port-au-Prince, bestückt mit zwanzig Kanonen und neunhundert Mann an Bord. Zuerst wurden die Hauptstadt, Cap Haïtien und die anderen Häfen besetzt. Zollhäuser wurden beschlagnahmt, die haitianische Armee entwaffnet und aufgelöst. Admiral William Caperton, der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Haiti, ließ das Parlament und den Senat unter Waffengewalt eine Marionette als Präsidenten wählen, um so der Besatzung einen legalen Anstrich zu geben. Das Kriegsrecht wurde verhängt, Journalisten wurden verhaftet, Zeitungen geschlossen.

Es gab nur wenig Widerstand aus der aufgelösten Armee, und der wurde von den Besatzungstruppen schnell gebrochen. Als Ersatz bauten die Marines eine neue militärische und polizeiliche Einheit auf, die Gendarmerie. Ihre Offiziere waren US-Soldaten, nur das Fußvolk kam aus Haiti. Auch die vorher sehr selbständig arbeitenden Gouverneure der Provinzen wurden durch Marines ersetzt, die mit absoluter Macht ausgestattet wurden, nur dem Oberbefehlshaber der Besatzer in Port-au-Prince verpflichtet. Sie hatten keinerlei Verständnis für die lokalen Bedingungen. Aus einem Land mit ausbalancierter Machtverteilung zwischen der Hauptstadt und den Provinzen wurde so ein autoritär geführter zentralistischer Staat. Zudem verlangten die Besatzer eine neue Verfassung, die den seit der Unabhängigkeit verbotenen Landbesitz von Ausländern wieder erlauben sollte. Das Parlament arbeitete auch eine neue Verfassung aus – allerdings mit dem Verbot von ausländischem Landbesitz. Vor ihrer Verabschiedung marschierten Marines ins Parlament, lösten es mit Waffengewalt auf und vernichteten alle vorbereiteten Unterlagen. Stattdessen erließ die US-Regierung eine ihr genehme Verfassung.

Der Stadtteil Delmas gilt als das größte Armenviertel von Port-au-Prince.

Erste Aufgabe der neuen Gendarmerie war es, Zwangsarbeiter für den Straßenbau einzufangen. Sie wurden in – damals tatsächlich so genannte – Konzentrationslager gesteckt; wer einen Fluchtversuch unternahm, wurde erschossen. Die Besatzer brauchten neue Straßen, um ihre Truppen schneller bewegen zu können. Die Jagd auf neue Zwangsarbeiter war jedoch nicht sehr erfolgreich. Wie früher flohen die meisten Männer ins Bergland, um nicht rekrutiert zu werden. Dort schlossen sie sich zu bewaffneten Verbänden zusammen.

Aus diesen war schnell eine neue Bewegung geworden. Sie nannten sich Cacos, abgeleitet von einem Vogel, der im haitianischen Kreyòl Caco genannt wird und der sich gerne unter Blättern versteckt. Genau so versteckten sich die Cacos im Wald, schlugen in der gewohnten Guerillataktik unvermittelt aus Hinterhalten zu und verschwanden wieder. Einer offenen Konfrontation mit den Besatzern gingen sie aus dem Weg. Wenn sie eine Stadt besetzten, dann nur kurzfristig, um sich mit Verpflegung, Waffen und Munition zu versorgen. Ihre Einheiten wurden oft von ehemaligen Offizieren der aufgelösten Armee kommandiert.

Der bekannteste Caco-Führer war Charlemagne Péralte, der am 3. September 1918 aus einem Konzentrationslager in Cap Haïtien geflohen war und weitere entlaufene Zwangsarbeiter um sich sammelte. Am 15. Oktober 1918 nahm diese Truppe die Stadt Hinche auf dem zentralen Hochplateau ein. Der Überfall hatte propagandistische Wirkung; der Caco-Krieg breitete sich über das ganze Land aus. Péralte wurde zum Volkshelden und schien den Besatzern sogar nach seinem Tod noch gefährlich zu sein. Er wurde am 19. Oktober 1919 von einem eingeschleusten Spion erschossen; seine nackte Leiche wurde in Cap Haïtien ausgestellt. Flugzeuge warfen Fotos dieser Schändung über dem ganzen Land ab. Die Besatzer täuschten mehrere Beerdigungen vor. Unter allen Umständen sollte ein Gedenkort für diesen Widerstandshelden verhindert werden. Die Leiche von Péralte wurde schließlich im Konzentrationslager Camp Chabert bei Caracol verscharrt. Der Widerstand aber war ungebrochen.

Die Cacos bezogen sich auf die kämpferische Tradition der Sklavenaufstände. Sie wandten dieselbe Taktik an. Und wie über hundert Jahre zuvor spielten Vodou-Zeremonien eine zentrale Rolle. Die gemeinsame Religion schweißte die vorher selbständig kämpfenden Verbände zusammen. Vor einem Überfall wurde getrommelt und getanzt, die Geister wurden angerufen. Ein US-Soldat schrieb in seinen Erinnerungen: „Wenn wir die Trommeln hörten, gab es nur eines: den Rückzug.“ Die Angst vor Guerillaüberfällen wurde durch den Ruf der Cacos als exzellente Giftmischer ins Panische gesteigert. Sie hatte nicht nur Filme wie den bereits erwähnten White Zombie zur Folge, sondern auch die erste große Repressionswelle gegen Vodou. Die US-Truppen zerstörten hunfò, hangun und mambo wurden verhaftet, Trommeln beschlagnahmt, heilige Bäume gefällt.

Noch schlimmer war die Repression gegen Rebellen und diejenigen, die man für ihre Unterstützer hielt. Gefangene Cacos wurden exekutiert, Dörfer wurden niedergebrannt, es gab Massenvergewaltigungen von Frauen, Massenerschießungen von Dorfbewohnern, die nicht kollaborieren wollten. Gefangene, die nicht sofort exekutiert wurden, kamen in Lager und wurden zur Feldarbeit gezwungen. Das berüchtigste dieser Lager war Camp Chabert bei Caracol in der nördlichen Küstenebene. Hunderte von Gefangenen starben dort an den Folgen der Zwangsarbeit. Belebte Marktplätze wurden aus Flugzeugen heraus mit Maschinengewehren unter Beschuss genommen. Und die USA setzten eine neue Kriegsstrategie ein, Flächenbombardements gegen die Zivilbevölkerung aus der Luft – zwanzig Jahre vor Guernika.

Trotzdem weitete sich der Widerstand vom Land auf die großen Städte aus. In Port-au-Prince kam es immer wieder zu Scharmützeln zwischen jungen Haitianern und US-Marines. Am 31. Oktober 1929 demonstrierten Studenten einer Bauernschule vor dem US-geführten Landwirtschaftsministerium, die Studenten anderer Universitäten schlossen sich an, haitianische Regierungsbeamte traten in den Streik, innerhalb weniger Tage kam es in allen Landesteilen zu Massenprotesten gegen die Besatzer. Es war der Beginn des Endes der US-Intervention. Fünf Jahre später zogen die letzten Marines sang- und klanglos ab. Die Steuerverwaltung blieb freilich bis 1941 unter der Kontrolle der USA, die Nationalbank sogar bis 1947.

Toni Keppeler: Schwarzer Widerstand - Sklaverei und Rassismus in Lateinamerika und der Karibik. Rotbuchverlag, 256 Seiten, 24 Euro.

Haiti war über die Zeit der Besatzung zum Auswanderungsland geworden. Es gibt darüber nur wenige Zahlen, die aber sind deutlich: 1912 waren rund 200 Haitianer nach Kuba emigriert. 1916 waren es schon 5000 und ab 1920 wanderten Jahr für Jahr rund 30 000 Haitianer auf die Nachbarinsel aus. Dazu kamen zehntausende, die in die benachbarte Dominikanische Republik gingen.

Die USA waren gescheitert. Aber sie hinterließen ein dramatisch verändertes Haiti. Das Land hatte nun eine starke Zentralregierung, die einen neuen effektiven Sicherheitsapparat kontrollierte, mit dem sie die Opposition unterdrückte. Statt der vorher existierenden wirtschaftlichen Balance mit mehreren regionalen Häfen wurde nun der gesamte Außenhandel über Port-au-Prince abgewickelt und konzentrierte sich dort auf eine kleine Gruppe. Das war die neue wirtschaftliche und politische Elite. Und wie vorher die Marines, ging sie gegen Vodou vor. Nicht etwa, weil sie wie die US-Besatzer Angst vor der Religion des Volkes hatten – die meisten der neuen Reichen praktizierten sie im Geheimen selbst. Aber sie wussten auch um die subversive Kraft der Geister.

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