Das Logo der Daimler AG ist an der Konzernzentrale im Mercedes Benz-Werk in Untertürkheim zu sehen.
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Die aktuelle schwierige Situation der Daimler AG hat auch Auswirkungen auf die Standorte ihrer Werke.

Standort Sindelfingen betroffen

Coronavirus und Umsatzverluste: Daimler AG kämpft mit „größter Krise der Nachkriegszeit“

  • Anna-Lena Schüchtle
    vonAnna-Lena Schüchtle
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Mehr als 130 Millionen Euro erwartet die Stadt Sindelfingen an Steuereinbußen im Vergleich zu den Vorjahren. Grund dafür ist die aktuelle Lage der Daimler AG, die aufgrund von Coronavirus und schlechter Verkaufszahlen, schlecht da steht. Eine hochrangige Führungskraft findet drastische Worte.

Sindelfingen - Durch die Auswirkungen des Coronavirus und schlechte Verkaufszahlen, hat die Daimler AG derzeit mit großen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Das bekommen auch die Werksstandorte des Fahrzeugherstellers aus Stuttgart zu spüren. Die Stadt Sindelfingen rechnet mit einem Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen von mehr als 130 Millionen Euro.

Wie BW24* berichtet, fand eine hochrangige Führungskraft für die aktuelle Situation der Daimler AG drastische Worte und spricht von der „größten Krise der Nachkriegszeit“. Daimler-Tochter Mercedes-Benz musste mit einem Absatzverlust von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls starke Einbußen hinnehmen.

Für viele Menschen gelten selbst moderne Verbrenner als Auslaufmodelle der Automobilindustrie. Die Zukunft sehen sie im E-Auto. Dennoch scheuen noch viele den Umstieg. Sie haben Angst, dass sie eines Tages mit der Reichweite der Batterie nicht auskommen und keine Möglichkeit zum Laden finden. Daimler könnte mit einer klugen Idee dieses große Problem von E-Autos lösen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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