Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Curevac-Impfstoff
+
Die Zulassung des Curevac-Impfstoffs dauert offenbar doch länger als zunächst erhofft. (Archivfoto)

Corona-Impfungen

Corona-Impfung: Wann kommt das Curevac-Vakzin? Unternehmen bremst Hoffnungen aus

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
    schließen

Wann wird das Corona-Vakzin von Curevac verfügbar sein? Einer der zukünftigen Produzenten hat die baldige Zulassung versprochen. Das Unternehmen widerspricht dem jedoch.

Tübingen/Frankfurt – Biontech, Moderna, Astrazeneca, Johnson & Johnson – in Zeiten einer Corona-Pandemie mutieren Impfstoffe weltweit zum wertvollsten Gut. Und schon steht der nächste Impfstoff in den Startlöchern: Curevac. Doch wann soll das Vakzin zugelassen werden?

Wie Christian Hartel, designierter Vorstandschef des Chemiekonzerns Wacker, am Dienstag in München mitteilte, will das Unternehmen noch in diesem Frühjahr mit der Auftragsproduktion des Corona-Impfstoffs starten. Mehr noch, eine Zulassung durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA werde bis Anfang Mai erwartet.

Curevac-Impfstoff: Wacker macht Hoffnungen auf 100 Millionen Dosen

Zudem, kündigte Hartel an, soll die Produktion bis Juli auf die volle Kapazität erhöht werden. Das wären 100 Millionen Impfdosen pro Jahr. Und das wären gute Nachrichten, gerade jetzt, wo die Verimpfung von Astrazeneca vorerst gestoppt wurde. Von schweren Nebenwirkungen des Astrazeneca-Vakzins ist die Rede. Bewiesen ist davon noch nichts. Und dennoch: Ein weiterer Impfstoff auf dem Markt würde Abhilfe schaffen. Reichlich Abhilfe.

Hartel betonte, Wacker könne die Produktion sogar verdoppeln. Das wären dann 200 Millionen Dosen pro Jahr. Das Münchner Unternehmen lässt den Impfstoff in Amsterdam herstellen. Wacker ist zudem nicht der einzige Produktionspartner von Curevac. Unter anderem sind auch mit Bayer und Novartis Auftragsfertigungen vereinbart. Die EMA hatte das schnelle Prüfverfahren für den Curevac-Impfstoff im Februar gestartet.

Curevac widerspricht Wacker – Impfstoff wird wohl deutlich später zugelassen

Aus der Curevac-Ecke selbst sind jedoch ganz andere, pessimistischere Töne zu vernehmen. Demnach rechnet das Tübinger Biotech-Unternehmen erst bis Ende Juni mit einer Zulassung seines Corona-Impfstoffs. Wie Unternehmenssprecher Thorsten Schüller ebenfalls am Dienstag vermeldete, haben die Mutanten Einfluss auf die Analysen der letzten klinischen Studie. Die für einen formalen Zulassungsantrag relevanten Wirksamkeitsdaten sollten eigentlich schon Ende März vorliegen.

Daraus wird offenbar nichts. Stattdessen hofft Curevac auf die notwendigen Daten bis Mitte des zweiten Quartals. Schüller erklärte: „Wir rechnen mit einer Zulassung bis Ende des zweiten Quartals.“ Zuletzt hatte schon Virologe Christian Drosten vor den Corona-Varianten gewarnt. Sie sollen die dritte Welle beschleunigen. (nc mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare