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Ein Skifahrer nahm offenbar mit seiner Helmkamera die Lawine auf.

Vier Menschen zuvor geborgen

Lawinenabgang auf Skipiste: Lawine fordert Todesopfer - Video zeigt den Horror

Bei einem Lawinenabgang auf einer Skipiste im Schweizer Kanton Wallis wurden mehrere Menschen verschüttet. Das Unglück forderte nun das erste Todesopfer.

Crans-Montana/Wallis/Schweiz: Video zeigt Horror-Lawine

Update 13.55 Uhr: Vier Menschen wurden laut Polizeiangaben von der Lawine in den Schweizer Alpen verschüttet, ein Opfer verstarb am Mittwoch an seinen Verletzungen. Nun twitterte ein Skifahrer, der offenbar beim Abgang der Lawine auf einer nahe gelegenen Piste unterwegs war, ein Video. Darauf ist zu sehen, wie der Mann hinunterfährt und neben sich plötzlich die Lawine sieht. Er adressierte den Clip an die Polizei. Eventuell könnten die Behörden damit Hinweise auf Verschüttete bekommen.

Update 13 Uhr: Nachdem Dienstagmittag eine Lawine im Schweizer Skigebiet Crans Montana abgegangen war, konnten insgesamt vier Personen aus den Schneemassen geborgen werden. Die Suche nach weiteren Verschütteten wurde mittlerweile eingestellt. Wie die Polizei Wallis nun in einer Presseaussendung mitteilt, erlag jedoch einer der Geretteten im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Es handle sich dabei um einen 34-jährigen französischen Staatsbürger, der als Pistenpatrouilleur im Skigebiet arbeitete.

Lawine in Crans Montana/Schweiz: Suche wird eingestellt

Update vom 20. Februar, 9.45: Vier Menschen konnten bislang aus der Lawine in Crans Montana gerettet werden. Noch in der Nacht auf Mittwoch wurde weiter nach Verschütteten gesucht. Wie die Schweizer Zeitung „Blick“ nun berichtet, wurden bei dieser Suchaktion jedoch keine weiteren Personen gefunden. Daher habe man die Suche am Vormittag eingestellt, zitiert das Blatt die Kantonspolizei Wallis.

Am Wochenende sollte in dem Schweizer Skigebiet eigentlich die Abfahrt und die Kombination der Damen im Alpinen Skiweltcup stattfinden. Der FIS-World-Cup-Direktor meinte gegenüber Blick, dass die Bergung von Verschütteten absolute Priorität habe. Ob die Rennen also wie geplant stattfinden können, sei noch unklar.

Update 8 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch ging in Crans Montana die Suche nach Verschütteten einer Lawine weiter. Doch bislang erfolglos - weitere Opfer wurden zunächst nicht gefunden. Das berichtet die dpa mit Bezug auf die Polizei. 

Vier Personen waren am Dienstag nach dem Lawinenabgang aus den Schneemassen befreit worden. Eine Person soll sich in kritischem Zustand befinden.

Lawine verschüttet mehrere Menschen in der Schweiz.

Crans-Montana/Wallis/Schweiz: 250 Helfer und Spürhunde suchen verschüttete Menschen unter Lawine

Update 21.01 Uhr: Am Dienstagabend wurde bekannt, dass bislang vier Menschen aus der Lawine gerettet werden konnten. Alle vier sind Agenturmeldungen zufolge verletzt, eine Person schwer. Noch ist unklar, ob beziehungsweise wie viele weitere Skifahrer von der Lawine verschüttet worden sind. Ein Sprecher sagte, es sei „nicht auszuschließen“, dass weitere Personen verschüttet sind. Etwa 250 Helfer sind im Einsatz, teils mit Lawinen-Suchhunden.

Lawinenabgang auf Skipiste in Wallis/Schweiz - mehrere Menschen verschüttet

Update 18.48 Uhr: Inzwischen gibt es neue Informationen zu dem Lawinen-Unglück in der Schweiz. Wie blick.ch berichtet, ging die Lawine um 14.15 Uhr ab. Die Skipiste soll auf einer Länge von 300 Metern rund zwei Meter hoch mit Schnee verschüttet worden sein. Die Schweizer haben eine Notrufnummer für Angehörige eingerichtet. Die Kantonspolizei Wallis ist unter (0041848) 112 117 erreichbar.

Update 17.23 Uhr: Die örtliche Zeitung "Le Nouvelliste" berichtete unter Berufung auf den Chef der Ski-Station, dass "zwischen zehn und zwölf Menschen" noch unter den Schneemassen begraben seien. "Wir stehen unter Schock und hoffen für diese Menschen auf einen guten Ausgang", sagte Nicolas Féraud demnach.

Dem Bericht zufolge hatte die Lawine die Skipiste auf mehreren hundert Metern Länge verschüttet. Ein Augenzeuge sagte der Zeitung, vier Menschen seien bereits geborgen worden. Zu ihrem Zustand wurden keine Angaben gemacht.

Plaine-Morte liegt auf knapp 3000 Metern Höhe, es ist damit das höchste Skigebiet von Crans-Montana. Auf der Website des Skigebiets war die Lawinengefahr mit der zweitniedrigsten Kategorie der fünfstufigen Skala angegeben worden. Auf ausgewiesenen Skipisten kommen Lawinen sehr selten vor.

Lawine verschüttet mehrere Menschen in der Schweiz.

Wallis/Schweiz: Originalmeldung vom 19. Februar 2019

Crans Montana - Im Skigebiet von Crans Montana in den Schweizer Alpen ist eine Lawine am Dienstag auf eine Skipiste niedergegangen. Mehrere Menschen seien verschüttet worden, teilte die Kantonspolizei mit. Nähere Einzelheiten lagen zunächst nicht vor, wie eine Sprecherin sagte. Crans Montana ist ein populärer Skiort im Kanton Wallis. Das Wetter war dort am Dienstag unter wolkenlosem Himmel hervorragend.

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dpa/afp/ias/mef

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