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Die US-Behörde warnt vor dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson.
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Die US-Behörde warnt vor dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson.

Corona-Pandemie

US-Behörde warnt vor Nebenwirkung bei Johnson & Johnson-Impfung

Nach einer Corona-Impfung mit Johnson & Johnson sind in den USA 100 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms gemeldet worden - bei rund 12,5 Millionen verabreichten Impfdosen.

Washington - Bei einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson hat die US-Arzneimittelbehörde FDA vor einem 2erhöhten Risiko" einer seltenen Nervenerkrankung gewarnt. Die FDA aktualisierte am Montag (12.07.2021) ihren Warnhinweis, nachdem dutzende Fälle des sogenannten Guillain-Barré-Syndroms gemeldet worden waren.

Warnhinweis wegen Corona-Impfung: Rücklschlag für Johnson Johnson

Nach Angaben aus informierten Kreisen gibt es 100 vorläufige Berichte über ein Auftreten der neurologischen Krankheit mit Lähmungserscheinungen - bei rund 12,5 Millionen verabreichten J&J-Impfdosen. In 95 Fällen mussten die Patienten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Mensch starb.

Jährlich gibt es in den USA zwischen 3000 und 6000 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms. Die entzündliche neurologische Erkrankung führt zu Muskelschwäche bis hin zu Lähmungen. Die meisten Patient:innen erholen sich wieder. Auch bei einigen Grippe-Impfungen wurde ein Auftreten des Syndroms beobachtet.

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson spielt in USA keine Rolle

Für Johnson & Johnson ist der neue Warnhinweis der FDA ein weiterer Rückschlag. Im April war der Einsatz des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns in den USA zwischenzeitlich ausgesetzt worden, nachdem vor allem bei jüngeren Frauen vereinzelte Fälle von seltenen Blutgerinnseln aufgetreten waren. Die Behörden kamen aber zu dem Schluss, dass die Vorteile der Impfung die Risiken klar überwiegen. Für Schlagzeilen sorgte zudem eine größere Produktionspanne in einem Werk in der US-Stadt Baltimore.

In der Impfkampagne in den USA spielt der Impfstoff von Johnson & Johnson, von dem nur eine Dosis notwendig ist, eine untergeordnete Rolle. Bislang wurden weniger als 13 Millionen Impfdosen verabreicht. Von dem Corona-Impfstoff von Biontech-Pfizer sind schon mehr als 185 Millionen, von dem Vakzin des Biotech-Unternehmens Moderna mehr als 135 Millionen verabreicht worden. (FR/afp)

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