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Pandemie

Angst vor Corona: Post verweigert Zustellung in Duisburger Stadtviertel

In einer Straße in einem Duisburger Stadtteil werden offenbar die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus nicht eingehalten. Das hat nun drastische Folgen.

Duisburg - Die Post stellt keine Sendungen mehr in die Sackgasse im Duisburger Stadtviertel Rheinhausen zu, wie die „WAZ“ berichtet. Für Postbot:innen und Zusteller:innen sei das Verhalten nicht mehr tolerabel gewesen, begründete Britta Töllner, Sprecherin der Deutschen Post, den Schritt. Viele Anwohner:innen hätten distanzloses Verhalten gezeigt und hätten oft auch keine Maske zum Schutz vor dem Coronavirus getragen.

Corona in Deutschland: Post verweigert Zustellung in Sackgasse im Duisburger Stadtteil

Die Sackgasse in Rheinhausen, einem Stadtteil von Duisburg, ist von Wohnblocks umgeben. Seit Beginn der Corona-Pandemie soll es dort zu Problemen mit Postzusteller:innen gekommen sein.

Im Duisburger Stadtviertel Rheinhausen stellen Postbot:innen keine Post mehr zu, da die Corona-Regeln von den Einwohner:innen nicht eingehalten werden.

Die Zusteller:innen wurden offenbar wiederholt von den Anwohner:innen umringt. Durch zu wenig Abstand und fehlende Masken zum Schutz vor dem Coronavirus von Seiten der Bewohner:innen in dem Duisburger Stadtviertel hätten sich die Zusteller:innen gefährdet gefühlt.

Corona-News

Alle Informationen zu sars-CoV-2 finden Sie in den Corona-News.

Corona in Duisburg: Post wird wegen fehlender Corona-Regeln nicht mehr zugestellt

Es kam wohl auch zu verbal aggressiven Situationen in der Sackgasse des Duisburger Stadtviertels Rheinhausen. Übergriffe auf die Postzusteller:innen hätten jedoch nicht stattgefunden. Die Zustellung von Post an die Häuser der Bewohner:innen wurde daher ausgesetzt.

Die Menschen könnten ihre Briefe und Sendungen seit Februar in einer benachbarten Filiale in Duisburg abholen. Bereits im Corona-Jahr 2020 hatte es Versuche der Post gegeben, mit Hilfe von Dolmetscher:innen und Streetworker:innen in dem Viertel für mehr Sicherheit und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gegen Corona zu werben. Bislang reiche die Folgewirkung der Interventionen aber noch nicht aus, um die Zusteller wieder in die Straße zu schicken, sagte Töllner. „Erst muss dauerhaft sichergestellt sein, dass sie nicht in Gefahr geraten.“ (dpa)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg / FR

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