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Weil auf einem Literaturfestival für Gäste die 2G-Regel gelten wird, sagte Sahra Wagenknecht eine Lesung ab.
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Weil auf einem Literaturfestival für Gäste die 2G-Regel gelten wird, sagte Sahra Wagenknecht eine Lesung ab.

Corona-Maßnahmen

Sahra Wagenknecht sagt Lesung ab - wegen 2G-Regel in Corona-Krise

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Weil auf einem Literaturfestival für Gäste die 2G-Regel gilt, sagt Sahra Wagenkecht ihre Teilnahme ab. Sie wollte bei der Veranstaltung ihr Buch vorstellen.

Esslingen - Eigentlich hätte die Politikerin Sahra Wagenknecht am 18. November bei dem Esslinger Literatur-Festival LesART in der Stadt südöstlich von Stuttgart aus ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ vorlesen sollen. Nun sagte die Linken-Politikerin ihren Auftritt in Esslingen ab. Das berichtete am Montagabend (08.11.2021) die Esslinger Zeitung.

Grund für ihre Absage seien die behördlichen Vorgaben aufgrund der Corona-Pandemie. So erklärte Wagenknecht zwar, sie habe „voll und ganz“ Verständnis dafür, dass der Veranstalter des Literaturfestivals sich an die für Baden-Württemberg geltende 2G-Regel halten müsse, sie jedoch wolle die Teilnahme unter diesen Rahmenbedingungen absagen.

Lesung von Sahra Wagenknecht: Linken-Politikerin sagt wegen 2G-Regel Teilnahme an Festival ab

Wagenknecht hätte nach Angaben der Esslinger Tageszeitung trotz ihrer Weigerung, sich impfen zu lassen, an der Veranstaltung teilnehmen dürfen, da die angekündigte 2G-Regel nur für Besucher:innen des Litarturfestivals gelte, nicht aber für Mitarbeiter:innen und Prominente, die das Festival zur Ausübung ihres Berufs besuchen. In ihrem Fall hätte auch ein negativer Corona-Test für eine Teilnahme ausgereicht.

Wagenknecht hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder skeptisch zur Sicherheit der Corona-Impfstoffe geäußert. In der Talksendung „Anne Will“ (ARD) betonte sie, sie lasse sich nicht gegen das Coronavirus impfen, weil sie kein Vertrauen in die bislang zugelassenen Impfstoffe habe. Zugleich forderte sie, die Entscheidung für oder gegen die Impfung jedem Einzelnen zu überlassen, da es sich bei der Impfung nicht um einen „Akt der Solidarität mit anderen“ handele.

Skepsis über Corona-Impfung: Viel Kritik an Sahra Wagenknecht aus den Reihen der Linken

Aus Politik und Medien gab es dafür viel Kritik an Sahra Wagenknecht - auch aus den Reihen der Linken, deren Fraktionsvorsitzende im Bundestag Wagenknecht von 2015 bis 2019 war. Linken-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow kritisierte etwa, dass es sich beim Impfen durchaus „auch um Verantwortung für andere“ handele und sagte: „Insofern ist es nicht banal, das Impfen abzulehnen oder vom Impfen abzuhalten.“

Wagenknecht sei Bundestagsabgeordnete und habe „keine führende oder demokratisch legitimierte Rolle im Bundesverband“ inne. Insofern sei klar, dass die Parteivorsitzenden für die Partei und die Fraktionsvorsitzenden für die Fraktion sprächen. Hennig-Wellsow fügte hinzu, es gelte für sie ein Satz: „Ich kann und werde Sahra Wagenknecht nicht mehr erklären.“ (ska/AFP)

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