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Gestapelte Stühle im Corona-Lockdown.
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Der Lockdown dauert an: Viele Betriebe, etwa im Bereich der Gastronomie bleiben geschlossen.

Steuerberaterin im Interview

Corona-Lockdown: Situation der Unternehmen hat sich „deutlich verschlechtert“ - Anträge für Hilfen zu komplex?

In der Corona-Pandemie steht die Wirtschaft mit dem Rücken an der Wand. Viele Unternehmen klagen über ausbleibende Hilfszahlungen. „Viel Zeit bleibt nicht mehr“, sagt die Steuerberaterin Bianca Alt aus Fulda im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung.

Fulda - Bianca Alt ist Steuerberaterin und Partnerin der Kanzlei Alt & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB in Fulda*. Als Hauptproblem bei der Beantragung der Corona*-Hilfen macht sie Komplexität der Anträge aus: Viele Daten müssten zusammengetragen und überprüft werden. „Daneben haben die unterschiedlichen Zuschussprogramme voneinander abweichende Regularien – und es gibt unterschiedliche Interpretationen und Vorgaben an Begrifflichkeiten wie beispielsweise die der Fixkosten.“ Ein weiteres Problem sei, das die Beantragung über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte gestellt werden müssten, die mit in Haftung für Fehler genommen werden.

Doch die Unsicherheit über die Zukunft ist das, was den Unternehmen am meisten zusetzte*. „Wo ist die Perspektive für die nächsten Wochen und Monate“, fragt sich auch Alt. Die Länge des Lockdowns ginge den Unternehmen an die Substanz. Bei vielen seien die Reserven nahezu verbraucht. „Das führt zur Verknappung der Liquidität und damit in die Nähe der Zahlungsunfähigkeit.“ Düster Aussichten: „Viel Zeit bleibt den Unternehmen nicht mehr.“ *fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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