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Corona-Pandemie

Corona-Variante: Warum heißt B.1.1.529 jetzt Omikron?

  • VonNadja Austel
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Die neueste Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) ist von der WHO als „besorgniserregend“ eingestuft worden. Woher ihr Name kommt und weshalb er ihr gegeben wurde.

Johannesburg – Die in Südafrika entdeckte neue Variante des Coronavirus mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft, wie die UN-Behörde am Freitag (26.11.021) nach Beratungen mitteilte. Der Variante wurde als solche von der WHO der Name Omikron zugeteilt.

Die Namensvergabe erfolgt laut WHO, um außerhalb des wissenschaftlichen Kontextes den öffentlichen Diskurs über die Virus-Varianten zu vereinfachen. Die Benennung folgt den Buchstaben des griechischen Alphabetes, angefangen bei Alpha. Diese Bezeichnungen seien ausgewählt worden, um den Varianten einfach auszusprechende Namen zu geben, die keine Stigmatisierung nach sich ziehen.

Die neue Virus-Variante Omikron (B.1.1.529) sorgt für weltweite Besorgnis.

Corona-Varianten: Von Delta zu Omikron? Benennungen nach WHO-Nomenklatur

Die letzte in der Öffentlichkeit viel diskutierte und bekannt gewordene Variante, die nach diesem System benannt wurde, war die Delta-Variante (B.1.617.2) des Coronavirus. Delta, also der vierte Buchstabe des griechischen Alphabetes, war in Deutschland erstmals am 18.03.2021 aufgetreten. Nur knapp zwei Monate später wurde sie von der WHO als „besorgniserregende Variante“ (VOC) eingestuft.

Besorgniserregende Varianten
Alpha B.1.1.7
Beta B.1.351
GammaP.1
DeltaB.1.617.2
OmikronB.1.1.529
Quelle: WHO

Nun taucht der Name Omikron auf, also bereits der 15. Buchstabe des griechischen Alphabetes. Eine Lücke in der Benennung gibt es aber nicht: Die Namen der zwischenzeitlich benannten Varianten wurden lediglich nicht so bekannt wie ihr Nachfolger Omikron. Denn die WHO benennt nicht nur die „besorgniserregenden Varianten“ (Variant of Concern, VOC), sondern auch solche, die als „Variante von Interesse“ (Variant of Interest, VOI) oder auch nur als „Variante unter Beobachtung“ (Variant Under Monitoring, VUM) eingestuft werden.

Als besorgniserregende Variante gilt Omikron, da zu befürchten ist, dass diese Virus-Variante ansteckender sein oder zu schweren Krankheitsverläufen führen könnte. Es besteht die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind. Omikron weist eine große Anzahl Mutationen auf, von denen einige besorgniserregend seien, so heißt es seitens der WHO. Vorläufige Hinweise deuteten auf ein erhöhtes Risiko einer Reinfektion bei dieser Variante im Vergleich zu anderen besorgniserregenden Varianten hin. (na)

Rubriklistenbild: © Sascha Steinach/Imago

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