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Studie aus Dänemark zeigt: Doppelte Corona-Infektion mit Omikron möglich

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Von: Alina Schröder

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Eine Studie aus Dänemark zeigt, dass eine doppelte Infektion mit Omikron kurz nacheinander möglich ist.
Eine Studie aus Dänemark zeigt, dass eine doppelte Infektion mit Omikron kurz nacheinander möglich ist. (Symbolfoto) © Martin Schutt/dpa

In Dänemark machen Forschende eine überraschende Entdeckung: Dutzende Menschen infizieren sich innerhalb kürzester Zeit zweimal mit der Corona-Variante Omikron.

Kopenhagen – Aktuellen Erkenntnissen aus Dänemark zufolge ist es möglich, sich kurz nacheinander zweimal mit Corona-Untervarianten* von Omikron* zu infizieren. Wie das Gesundheitsinstitut SSI am Dienstag (22.02.2022) in einer Studie veröffentlichte, kann eine Infektion mit dem Corona-Subtyp BA.2* direkt nach einer ursprünglichen Ansteckung mit BA.1 vorkommen.

Wie das SSI auf ihrer offiziellen Homepage schreibt, scheint dies aber nur selten vorzukommen und vor allem jüngere ungeimpfte Menschen zu betreffen.

Omikron-Untervarianten: Studie aus Dänemark informiert über doppelte Infektionen

Nach Angaben der SSI untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 47 Fälle, bei denen sich ein und dieselbe Person innerhalb von 20 bis 60 Tagen erst mit der Untervariante BA.1 und anschließend mit BA.2 infizierte. Die Mehrheit der doppelt Erkrankten waren dem Institut zufolge jung sowie ungeimpft und wiesen nur milde Symptome während ihrer Infektion auf. Doch solch eine Doppel-Infektion sei eher ungefährlich: Keiner sei ernsthaft krank geworden oder hätte in Kliniken behandelt werden müssen.

In Dänemark dominiert seit Beginn des Jahres der Omikron-Subtyp BA.2. Zuvor machte BA.1 seit Ende November 2021 den Großteil aller Neuinfektionen aus. In Deutschland hat die Omikron-Welle laut Kanzler Olaf Scholz* (SPD*)und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach* ihren Höhepunkt bereits erreicht - die Zahl der Neuansteckungen geht bundesweit zurück.

Zwar dominiert hierzulande die BA.1-Untervariante mit über 80 Prozent, doch auch BA.2 legte ab Januar merklich zu und macht nun rund 15 Prozent der Neuinfektionen aus. Darüber informiert das Robert Koch-Institut (RKI) in dem Wochenbericht von vergangenem Donnerstag (17.02.2022). (Alina Schröder) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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