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Moderna-Booster schützt wohl effektiv gegen Omikron.
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Moderna-Booster schützt wohl effektiv gegen Omikron.

Kampf gegen Corona

Stiko empfiehlt Booster-Impfung schon nach drei Monaten

  • Christian Stör
    VonChristian Stör
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Auffrischimpfungen gelten als wichtig gegen die Omikron-Variante. Die Ständige Impfkommission schafft nun den Rahmen für beschleunigtes Boostern.

Berlin - Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Auffrischung der Corona-Impfung nun bereits nach drei Monaten. Durch die Verkürzung des Abstands sollten „der Schutz vor schweren Erkrankungen durch Infektionen mit der Omikron-Variante von Sars-CoV-2 in der Bevölkerung verbessert und die Transmission der sich ausbreitenden Omikron-Variante vermindert werden“, teilte die Kommission am Dienstag mit. Der Impfschutz gegen die neue Virusvariante nehme bereits „drei bis vier Monate nach Grundimmunisierung signifikant ab“. Die Empfehlung zum verkürzten Impfabstand gelte ab sofort für Erwachsene.

Ältere und vorerkrankte Menschen sollen laut Stiko wegen ihres höheren Covid-19-Risikos die Spritze bevorzugt erhalten. Die beiden mRNA-Impfstoffe, die zum Boostern verwendet werden (Comirnaty von Biontech/Pfizer* und Spikevax von Moderna*), seien „hinsichtlich ihrer Wirksamkeit völlig gleichwertig“.

Corona: Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen bereits nach drei Monaten

Aktuelle Daten deuteten auf einen deutlich verringerten Impfschutz nach der Grundimmunisierung gegenüber der Omikron-Variante hin, erklärte die Stiko. Dieser nehme nach drei bis vier Monaten signifikant ab. Nach einer Auffrischimpfung steige die Schutzwirkung vor symptomatischer Infektion mit der Omikron-Variante jedoch wieder deutlich an. Es sei derzeit davon auszugehen, dass auch der Schutz vor schweren Verläufen zunehme. Zur Dauer des Schutzes könne man derzeit noch nichts sagen.

Die Stiko hatte bisher empfohlen, dass eine Auffrischimpfung in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen soll. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate konnte „im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden“. Für Immungeschwächte war bereits ein noch kürzerer Abstand zwischen zweiter und dritter Dosis möglich. Bei der Änderung von Dienstag handelt sich im Unterschied zu manchen früheren Aktualisierungen bereits um eine finale Stiko-Empfehlung. (red/dpa/afp)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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