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Demonstrantinnen anlässlich des Weltfrauentags 2020 in Spanien.
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Demonstrantinnen anlässlich des Weltfrauentags 2020 in Spanien.

Protest in Spanien

Weltfrauentag am Corona-Angstdatum – Demonstrationen in Madrid verboten

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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In Spaniens Hauptstadt werden keine Demonstrationen zum Weltfrauentag stattfinden können. Der Grund: Corona.

  • Dass der Weltfrauentag 2021 in Spanien anders verlaufen würde als in den Jahren zuvor, war absehbar. Die Corona-Krise erschwert die Bedingungen für Demonstrationen weiterhin.
  • Doch nun hat eine zuständige Behörde Demonstrationen anlässlich des Tages in Madrid untersagt.
  • Das Verbot wirft Fragen auf – erst kürzlich durften Demonstrationen noch stattfinden.

Madrid – Die Corona-Krise krempelt die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht um. Auch dass der Weltfrauentag in diesem Jahr anders sein wird als gewohnt, war abzusehen. Nicht jedoch, dass er ganz ausfallen wird – wie in Madrid nun beschlossen wurde. Der Grund: Das Coronavirus Sars-Cov-2.

Corona in Spanien: Weltfrauentag-Demonstration in Madrid fällt aus

Am 08. März jeden Jahres gehen Millionen Frauen in ganz Spanien auf die Straße, um zu protestieren. Sogar Spaniens Königin, Doña Letizia, mischte bei den Streiks im Jahr 2018 unter dem Motto „Wenn Frauen streiken, steht die Welt still“, mit.

Ursprünglich waren für die Zelebrierung des Weltfrauentages am 08. März 2021 Kundgebungen unter Einhaltung der Hygieneregeln geplant. Auch eine Sperrung der von den Demonstrierenden aufgesuchte Plätze, um nicht noch mehr Schaulustige anzulocken, war vorgesehen. Doch trotz der Vorbereitungen wurden sämtliche Demonstrationen anlässlich des Weltfrauentags 2021 in Madrid verboten. José Manuel Franco, Regierungsgesandter der Region Madrid, begründete den Schritt „aus Gründen der öffentlichen Gesundheit“. Das berichtet unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“.

Madrid: Spanien verbietet Demonstrationen anlässlich des Weltfrauentags.

Madrid ist damit die einzige Region Spaniens, die keine Demonstrationen zum Weltfrauentag erlaubt. Neben den aktuellen Corona-Infektionszahlen dürfte noch ein weiterer Grund für die radikalen Maßnahmen verantwortlich sein.

Spanien
AmtsspracheSpanisch
HauptstadtMadrid
RegierungsformParlamentarische Monarchie
StaatsoberhauptKönig Felipe VI.
RegierungschefRegierungspräsident Pedro Sánchez

Der 8. März gilt in Spanien offenbar als „Angst-Datum“, da am 08. März 2020 anlässlich einer Großdemonstration sich viele Menschen mit dem Coronavirus infizierten und der Tag als das Datum gilt, an dem die Corona-Pandemie Einzug in Spanien hielt.

Im Zuge dessen kritisiert Irene Montero, Gleichstellungsministerin, die Maßnahme als „Kriminalisierung des Feminismus“. Dabei greift sie auch das Gerücht auf, wonach die Demonstration am Weltfrauentag 2020 zu einem Corona-Ausbruch in Spanien geführt habe – und verurteilt es. So halten sich Spekulationen hartnäckig, nach welchen, die Demonstration in Madrid nicht nur aus gesundheitspolitischen Gründen abgesagt worden sein könnte.

Spanien – Coronavirus bestimmt Alltag

Spanien ist weiterhin stark von der Corona-Pandemie betroffen, auch wenn das Infektionsgeschehen laut dem „European Centre for Disease Prevention and Control“ gesunken ist. Trotzdem verzeichnete Spanien im Zeitraum vom 15.02.2021 bis zum 28.02.2021 118,245 Neuinfektionen. 4.160 Todesopfer wurden für diesen Zeitraum gemeldet. (Marvin Ziegele)

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