Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pandemie

Corona-News: Bund kauft fünf Millionen Biontech-Impfdosen – WHO mit bedrückender Prognose

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen
  • Stefan Krieger
    Stefan Krieger
    schließen

Deutschland beschafft fünf Millionen weitere Corona-Impfdosen von Biontech. Die WHO warnt vor der Omikron-Ausbreitung – alle Entwicklungen im News-Ticker.

+++ 22.48 Uhr: Für die angestrebte Beschleunigung der Corona-Impfungen in Deutschland hat das Bundesgesundheitsministerium weitere fünf Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer beschafft. Sie sollen ab der Woche vom 24. Januar zur Verfügung stehen, wie es am Dienstagabend (11.01.2022) aus dem Ministerium hieß. Gekauft werden die Dosen aus einem EU-Kontingent Rumäniens, das sie derzeit nicht benötigt.

Insgesamt sollen damit in den drei Wochen vom 17. Januar, 24. Januar und 31. Januar rund 32 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen, wie es weiter hieß – zwölf Millionen von Biontech und 20 Millionen des Mittels von Moderna. Damit könne in den nächsten drei Wochen auch allen eine Booster-Impfung ermöglicht werden, die es wollten. Die Bundesregierung hatte als Ziel ausgegeben, bis Ende Januar insgesamt weitere 30 Millionen Impfungen zu erreichen.

Deutschland kauft fünf Millionen Biontech-Impfdosen, um die Corona-Impfungen zu beschleunigen. (Symbolbild)

Corona-Krise in Deutschland: Impfpanne in Bayern

+++ 14.30 Uhr: Mitten in die Omikron-Welle platzt die Nachricht einer Impfpanne in Oberbayern. Dort sind offenbar rund 1800 Menschen mit bereits abgelaufenen Dosen Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer gespritzt worden. Das melden mehrere Medien, unter anderem die Berliner Morgenpost.

Der zwischen dem 4. und dem 6. Januar verabreichte Impfstoff sei Anfang des Jahres abgelaufen - laut Verfallsdatum der Dosen mit der Charge SDEJ8 am 31. Dezember 2021. Doch die Gefahr für die Personen, die den abgelaufenen Impfstoff erhalten haben, ist äußerst gering. Auch die Wirkung des Impfstoffs dürfte in der kurzen Zeit kaum abgenommen haben. Ein Firmensprecher machte menschliches Versagen für den Fehler verantortlich.

++ Corona-News: WHO mit bedrückender Prognose wegen Omikron-Variante

+++ 12.00 Uhr: Die WHO hat sich erneut zur kursierenden Omikron-Variante des Coronavirus geäußert. Demnach gehen die Fachleute davon aus, dass sich mehr als Hälfte der Bevölkerung in Europa innerhalb der nächsten sechs bis acht Wochen mit der Mutation infiziert. In der ersten Woche des neuen Jahres 2022 habe es mehr als sieben Millionen neu gemeldete Corona-Fälle gegeben, welche sich innerhalb von zwei Wochen mehr als verdoppelt hätten, betonte Hans Kluge, Europadirektor der Weltgesundheitsorganisation.

Die Omikron-Variante des Coronavirus gilt im Vergleich zu anderen Mutationen von Sars-CoV-2 als infektiöser. (Symbolfoto)

Bei dieser Geschwindigkeit der Ausbereitung prognostiziere das unabhängige US-Forschungszentrum Institute for Health Metrics and Evaluation, dass sich in den nächsten sechs bis acht Wochen mehr als 50 Prozent der europäischen Bevölkerung mit Omikron infiziere, ergänzt Kluge.

Corona in Deutschland: Drei Hotspots mit Inzidenz über 1000

+++ 10.00 Uhr: Die Corona-Fallzahlen steigen bereits, die Neuinfektionen mit der hochinfektiösen Omikron-Variante nehmen zu. Immunologe Carsten Watzl rechnet damit, dass der Höhepunkt der Welle jedoch noch nicht erreicht ist: „Wir werden Inzidenzen von deutlich über 1000 bekommen – im Bundesdurchschnitt, regional auch deutlich darüber“, so Watzl gegenüber der dpa. „Im Februar könnte der Höchststand erreicht sein.“

Derartige Inzidenzen liegen bereits Mitte Januar vor. Mehrere Stadt- und Landkreise weisen Werte über 1000 auf. Spitzenreiter sind der Stadtkreis Bremen mit 1260, der Stadtkreis Berlin-Neukölln mit 1114,3 und der Stadtkreis Lübeck mit 1012,8. Das geht aus Daten des RKI hervor. Am Dienstagmorgen hatte das Institut mehr als 45.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet (s. Erstmeldung).

Mehrere Stadt- und Landkreise weisen Inzidenzwerte über 1000 auf. (Screenshot)

Corona in Deutschland: RKI meldet 45.690 Neuinfektionen

Erstmeldung von Dienstag, 11.01.2022, 03.00 Uhr: Berlin/Frankfurt – Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt seit Wochen kontinuierlich an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den heutigen Dienstag (11.01.2022) bekannt – sie beträgt 387,9.

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Dienstag (11.01.2022)45.690 | 322 | 387,9
Montag (10.01.2022)25.255 | 52 | 375,7
Sonntag (09.01.2022)36.552 | 77 | 362,7
Samstag (08.01.2022)55.889 | 268 | 335,9
Freitag (07.01.2022)56.335 | 264 | 303,4
Donnerstag (06.01.2022)64.340 | 443 | 285,9
Mittwoch (05.01.2022)58.912 | 346 | 258,6
Dienstag (04.01.2022)30.561 | 356 | 239,9
Quelle: Robert Koch-Institut

Am gestrigen Montag betrug die Inzidenz 375,7. Vor einer Woche lag der bundesweite Wert bei 239,9 (Vormonat: 402,9).

Corona hat Deutschland weiter fest im Griff – das RKI meldet täglich die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle. (Symbolfoto)

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.690 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.42 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 30.561 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Information zu den Fallzahlen

Die Fallzahlen des RKI können von denen der einzelnen Bundesländer abweichen. Ein Grund dafür sind die längeren Übertragungswege zwischen RKI und den zuständigen Gesundheitsämtern. Das Covid-19-Dashboard des RKI kann darüber hinaus im Laufe des Tages angepasst werden.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 322 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 356 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.581.381 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,37 (Freitag: 3,15) an. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstagmorgen mit 6.792.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 114.351. (skr/tu mit AFP/dpa)

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare