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Pandemie

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Inzidenz steigt wieder rapide - Mehr als 74.000 Neuinfektionen

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Das RKI meldet täglich die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz und der Fallzahlen der Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Am Freitag steigen die Zahlen erneut.

Berlin – Das Robert Koch-Institut meldet täglich die Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Die vierte Welle hat das Land noch immer im Griff, durch die Omikron-Variante des Virus droht sich die Situation noch zu verschärfen. Die Daten für Freitag, den 03.12.2021, liegen jetzt vor. Das RKI meldet, dass die Sieben-Tage-Inzidenz wieder ansteigt.

Corona-Fallzahlen für Deutschland: Die aktuellen Daten im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Freitag (03.12.2021)74.352 | 390 | 442,1
Donnerstag (02.12.2021)73.209 | 388 | 439,2
Mittwoch (01.12.2021)67.186 | 446 | 442,9
Dienstag (30.11.2021)45.753 | 388 | 452,2
Montag (29.11.2021)29.364 | 73 | 452,4
Sonntag (28.11.2021)44.401 | 104 | 446,7
Samstag (27.11.2021)67.125 | 303 | 444,3
Freitag (26.11.2021)76.414 | 357 | 438,2
Donnerstag (25.11.2021)75.961 | 351 | 419,7

Die Fallzahlen des RKI können von denen der einzelnen Bundesländer abweichen. Ein Grund dafür sind die längeren Übertragungswege zwischen RKI und den zuständigen Gesundheitsämtern. Das Covid-19-Dashboard des RKI kann darüber hinaus im Laufe des Tages angepasst werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor jetzt wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 442,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74 352 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.00 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen.

Hinweis zu den Zahlen

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer.

Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne „einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein“, heißt es im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend. Allerdings könnte die Entwicklung „regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein“.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 390 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 357 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.051.560 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Das Robert Koch-Institut meldet täglich die Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland.

Corona-Fallzahlen für Deutschland: Mehr als 102.000 Corona-Tote in Deutschland

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,47 an (Mittwoch: mit 5,61). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 5.023.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 102.568. (Red/dpa)

Rubriklistenbild: © Screenshot RKI

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