Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts
+
Die Menschheit muss sich auf ein dauerhaftes Leben mit dem Coronavirus einstellen, mahnt RKI-Präsident Lothar Wieler. (Archivfoto)

Corona-Pandemie

Corona-Lage - RKI-Chef Lothar Wieler mahnt: „Virus lässt sich nicht ausrotten“

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
    schließen

Eine nachhaltige Beseitigung des Coronavirus ist für Lothar Wieler nicht in Sicht. Der RKI-Präsident hebt die Rolle von Tieren bei der Übertragung von Krankheiten hervor. 

Frankfurt/Stuttgart – Mit der langsam an Fahrt aufnehmenden Impfkampagne zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus keimt auch eine neue Hoffnung auf „die Zeit danach“ auf, in der weder ein Mund-Nasen-Schutz noch Kontaktbeschränkungen nötig sind. Doch so einfach lässt sich das Virus nicht beseitigen, mahnt Lothar Wieler eindringlich. Nach Ansicht des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird sich die Menschheit auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen müssen.

RKI-Präsident Wieler: Corona „lässt sich nicht ausrotten“

„Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten“, sagte Wieler am Montag (19.04.2021) anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Tierhaltung und -handel müsse man ohnehin in den Griff bekommen, teilte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten mit. Insbesondere illegaler Tierhandel sei ein Problem.

Themenseite zum Coronavirus

Aktuelles zur Pandemie finden Sie in den Corona News.

Doch die Probleme gingen über das Coronavirus hinaus, warnte RKI-Präsident Wieler und sprach die Folgen des Klimawandels an: Schäden wie Hitzestress, Probleme mit psychosozialer Gesundheit und Hautkrebs nähmen bereits jetzt zu. Doch auch Krankheiten, die von Tieren wie etwa Mücken und Zecken übertragen werden, würden in Folge von veränderten Biotopen und weniger Artenvielfalt häufiger vorkommen.

Probleme erwarte er zudem, wenn der Klimawandel die Trinkwasser-Versorgung erschwere. Auch eine verminderte Qualität von Badegewässern führte Wieler als Beispiel an. Dies führe etwa zu Magen-Darm-Problemen. (Lukas Rogalla mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare