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Corona-Regeln: Das planen Italien, Spanien, Österreich und weitere Urlaubsländer für den Herbst

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Von: Patrick Huljina

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In Deutschland bereitet sich die Politik bereits auf eine mögliche Corona-Welle im Herbst vor. Andere Länder gehen die Situation entspannter an.

München - Es ist August, Sommer, Ferienzeit. Viele Menschen genießen ihren Sommerurlaub, treffen sich mit anderen und unternehmen schöne Dinge. An das Coronavirus denken dabei vermutlich die wenigsten – und schon gar nicht an die neuen Regelungen für den Herbst. Im Falle einer angespannten Corona-Lage kann es unter anderem zur Rückkehr der Maskenpflicht in Innenräumen kommen. Ausnahmen sollen dabei für frisch Geimpfte gelten – das sorgt für Diskussionen, berichtet merkur.de.

Während sich Deutschland also bereits auf die im Herbst erwartete Welle vorbereitet, spielen Corona-Planungen in vielen anderen Ländern noch keine Rolle. In den meisten Regionen herrscht – trotz hoher Zahlen – auch keine Masken- und Isolationspflicht mehr. Ob sich das ab Herbst wieder ändern wird, ist bislang unklar. Ein Überblick über die bisherigen Pandemie-Pläne von Italien, Spanien, Österreich und Co. für die kalte Jahreszeit:

Corona-Regeln im Herbst: Italien und Spanien bislang ohne neue Einschränkungen

Italien: Obwohl die Infektionszahlen in Italien deutlich höher sind als noch im Sommer 2021, spielt Corona öffentlich kaum noch eine Rolle. Nahezu alle Maßnahmen sind abgeschafft, lediglich die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln erinnert an die Pandemie. Der Herbst scheint weit weg, von Einschränkungen redet im beliebten Urlaubsland noch niemand.

Spanien: Die spanische Regierung plant für den Herbst und Winter bislang keine neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder andere Corona-Auflagen. Derzeit gilt noch eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese soll auch in den kommenden Monaten beibehalten werden. Ab dem Herbst soll es in Spanien zudem voraussichtlich eine neue Impfkampagne geben.

Corona-Plan für den Herbst: Österreich und Schweiz haben Quarantäne aufgehoben

Österreich: Das Motto der österreichischen Regierung lautet: „Wir müssen mit dem Virus leben“. Entsprechend wurde am 1. August die Quarantäne-Pflicht für Corona-Infizierte aufgehoben. Im neuen Schuljahr sollen deshalb auch infizierte Lehrer – wie andere Beschäftigte auch – mit FFP2-Maske arbeiten dürfen, sofern sie sich fit genug fühlen. Die Regierung hat außerdem einen Variantenplan erarbeitet, der von vier möglichen Szenarien ausgeht, je nach Gefährlichkeit einer etwaigen neuen Corona-Mutante.

Schweiz: Die Schweiz hat sämtliche Corona-Regeln inklusive Quarantäne oder Isolation für Infizierte bereits im Frühjahr aufgehoben. Derzeit gibt es keine Pläne für neue Maßnahmen. Auch in den Sommerwochen mit hohen Infektionszahlen gab es keine Einschränkungen, weil die Krankenhäuser nicht überlastet waren.

Coronavirus: Eine FFP2-Maske liegt im Laub.
Die Vorbereitungen auf den Corona-Herbst laufen in Europa unterschiedlich. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Corona im Herbst: Frankreich und Niederlande ohne große Vorbereitungen

Frankreich: Die französische Regierung hat gerade erst die letzten Einreiseregeln und Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus aufgehoben. Grundsätzlich wurde jedoch klargemacht, dass bei einer Verschlechterung der Lage einige der Corona-Regeln zurückkehren könnten.

Niederlande: Corona ist für die Niederlande aktuell sehr weit weg. Die Regierung hat bislang nur eine weitere Impfrunde ab September angekündigt. Außerdem wurden die verschiedenen Sektoren der Gesellschaft wie Kultur, Sport oder Bildung aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie sie auch bei einer neuen Corona-Welle weiterhin geöffnet bleiben können. Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht.

Corona-Plan für den Herbst: Griechenland entscheidet im September – Dänemark bereitet sich vor

Griechenland: Im Mai wurden die meisten Corona-Maßnahmen in Griechenland abgeschafft. Die Maskenpflicht gilt seitdem nur noch im Gesundheitssektor und im öffentlichen Nahverkehr. Die Zahl der Neuinfektionen stieg im Sommer zwischenzeitlich stark an, vor allem Urlaubsregionen waren betroffen. Über eventuelle Corona-Maßnahmen soll erst im September entschieden werden.

Dänemark: In Dänemark rechnet die Regierung fest mit einer Corona-Welle im Herbst durch die Omikron-Variante, hält aber auch eine gefährlichere Variante für möglich. Für diese verschiedenen Szenarien sind bereits unterschiedliche Pläne vorbereitet worden. Außerdem sollen die gefährdetsten Gruppen besonders geschützt werden – etwa mit weiteren Booster-Impfungen und regelmäßigen Tests.

Die Vorbereitungen auf den Herbst laufen in den meisten Regionen also noch nicht. Insbesondere die Urlaubsländer wollen ihren Touristen nach zwei Corona-Jahren in diesem Jahr wieder einen weitestgehend uneingeschränkten Sommer ermöglichen. Diese Regeln gelten aktuell in Italien, Spanien und Co. – ein Überblick. (ph/dpa)

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