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Neue Corona-Regeln im Herbst? Lauterbach bezieht Stellung

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Von: Moritz Serif

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Im Herbst könnte eine neue Corona-Welle aufkommen. Uniongeführte Bundesländer fordern nun den Bund auf, Vorbereitungen zu treffen.

Berlin – Die Corona-Fallzahlen nehmen wieder zu. 123.097 Neuinfektionen waren es am Dienstagmorgen. Auch deshalb drängen einige Länder, darunter Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen darauf, dass sich der Bund auf eine drohende Welle im Herbst vorbereitet.

Es seien dann möglicherweise neue Maßnahmen nötig. „Dazu zählen insbesondere Maskenpflicht in Innenräumen, 3G/2G-Zugangsregeln, Testpflichten, Personenobergrenzen und Kontaktbeschränkungen“, heißt es in dem Vorschlag der vier Länder, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Neue Corona-Regeln und Empfehlung zur vierten Impfung

Außerdem solle rasch geklärt werden, ob es eine allgemeine Empfehlung zu einer vierten Corona-Impfung geben solle. Hierfür müsse genügend Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen, kostenlose Tests sollten verlängert werden, Krankenhäuser müssten aufgerüstet werden. „Es bedarf auch weiterhin kostenfreier und unbürokratischer Testmöglichkeiten, um insbesondere den Schutz im Umfeld von Einrichtungen für vulnerable Personen und Gruppen sicherzustellen“, heißt es weiter.

Karl Lauterbach in einer Bundestagssitzung
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) muss Vorbereitungen für die Corona-Herbstwelle treffen (Symbolbild). © Bernd von Jutrczenka/dpa/picture alliance

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht unterdessen davon aus, dass es innerhalb der Ampel-Koalition eine rasche Einigung geben werde. „Wir werden für den Winter viel besser gerüstet sein, als es der ein oder andere jetzt vermutet“, sagte der Politiker im „ARD-Morgenmagazin“. (mse/dpa)

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