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Karl Lauterbach zu Gast bei Frank Plasberg in der ARD.
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Karl Lauterbach zu Gast bei Frank Plasberg in der ARD.

„Hart aber fair“

Corona-Pandemie vorbei? Lauterbach widerspricht sich selbst: „Sind mittendrin“

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Karl Lauterbach ist zu Gast bei Frank Plasberg und dort in Sachen Corona-Pandemie nun doch wieder pessimistisch.

Köln – Es war eine Aussage wie ein erhoffter Befreiungsschlag. Karl Lauterbach, der Gesundheitsexperte, der SPD-Mann, der Corona-Mahner. Ausgerechnet er, der gerne bei den in Deutschland immer lauter werdenden Rufen nach Lockerungen immer wieder auf die Bremse getreten hatte, betonte jüngst gegenüber der Augsburger Allgemeinen: „Ich glaube, die große Zeit der Pandemie ist vorbei.“ Lauterbach prophezeite absinkende Corona-Infektionen im Mai.

Bisher hat er recht behalten. Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sinken, die Inzidenz ebenfalls. Am Montag lag die 7-Tage-Inzidenz laut RKI bei 83,1, eine Woche zuvor war dieser Wert mit 119,1 noch weit jenseits der hundert.

Karl Lauterbach schränkt eigenes Zitat ein: „Gerade mittendrin“ in Corona-Pandemie

Nun saß Lauterbach am Montag im ARD-Talk „Hart aber fair“ von Frank Plasberg. Und Frank Plasberg wäre nicht Frank Plasberg, hätte er den SPD-Politiker nicht auf jenes Zitat angesprochen. Dessen Reaktion? Das Zitat, die große Zeit der Pandemie sei vorbei, habe sich auf Deutschland bezogen – wenn überhaupt, ruderte Lauterbach zurück. Denn: „Wenn man die Welt betrachtet, sind wir gerade mittendrin.“

Seine Sorge resultiere vor allem aus wieder aufkeimenden größeren Gruppen-Treffen, so Lauterbach. Das könne wieder zu mehr Infektionen führen. Lauterbachs Warnung: So sei sogar eine vierte Welle möglich. Auf der anderen Seite, betonte Lauterbach, ergäben das schnelle Impfen und das gleichzeitige Sinken der Corona-Fallzahlen eine „glückliche Situation“ für Deutschland.

Karl Lauterbach mit klarer Corona-Empfehlung für den Sommer

Mehr noch, Lauterbach erhofft sich durch den Sommer, dass die Menschen wieder mehr Zeit draußen an der frischen Luft verbringen – und somit weniger in Innenräumen. Im Freien sei die Ansteckungsgefahr niedriger. „Wenn wir uns vorsichtig verhalten, dann könnte das ein Sommer werden, wo wir den Schrecken der Pandemie weitestgehend hinter uns lassen“, erklärte Lauterbach. Seine Empfehlung: „Möglichst viel draußen aufhalten und möglichst wenig drinnen.“ (nc)

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