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Corona-Impfung: Biontech kann in 100 Tagen Omikron-Upgrade durchführen

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Von: Nadja Austel

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Eine Spritze mit Flüssigkeit gefüllt vor dem Firmenlogo von Biontech.
Laut Biontech Geschäftsführer Sahin laufen die Vorbereitungen für ein Upgrade auf die Omikron-Variante bereits im Hintergund. © Imago/Andrea Ronchini

Die Variante Omikron des Corona-Virus wird laut Experten die vierte Welle der Pandemie weiter anfachen. Biontech arbeitet bereits am Gegenmittel.

Frankfurt – Die vierte Corona-Welle hat das Land noch immer fest im Griff. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet erneut einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz. Nun äußert sich der Impfstoff-Hersteller Biontech zu einer Anpassung seines Mittels an die neue Virus-Variante Omikron.

Biontechs Geschäftsführer Ugur Sahin teilte der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag (03.12.2021) in einer Konferenz mit, dass die nächsten Wochen entscheidend für sein Unternehmen werden: Wie dringend ein Upgrade des bisherigen Impfstoffes notwendig ist, kommt darauf an, wie gut die bisherige Impfung gegen Omikron wirkt.

Corona-Update: Biontech kann innerhalb von 100 Tagen Omikron-Version von Impfstoff liefern

Die für diese Analyse notwendigen Daten werden derzeit noch erhoben. Ein auf die neuesten Virus-Varianten abgestimmter Impfstoff könne prinzipiell aber innerhalb von 100 Tagen fertiggestellt werden, so Sahin gegenüber Reuters weiter. Die Vorbereitungen darauf würden bereits laufen.

Er sei außerdem nicht verwundert, dass ein neuer Corona-Impfstoff nötig werden könnte. Damit sei im Prinzip zu rechnen gewesen. Allerdings sei er von der Schnelligkeit, mit der eine solch starke Mutation aufgetreten ist und die ein Upgrade des Impfstoffes notwendig mache, erstaunt. 

Corona-Variante Omikron: Früher als gedacht entstanden

„Ich hatte damit gerechnet, es käme erst innerhalb des nächsten Jahres – und jetzt ist es schon bei uns“, so Sahin. Diese Virus-Mutationen machen es seiner Ansicht nach wahrscheinlich, dass eine jährliche Impfung gegen das Corona-Virus zur Norm werde.

Generell sei jedoch davon auszugehen, dass eine Impfung mit dem bisherigen Impfstoff nach wie vor sinnvoll sei. Selbst wenn die Wirkung gegen die Omikron-Variante verringert sein sollte, so würde der Impfstoff jedoch mit aller Wahrscheinlichkeit trotzdem für einen milderen Krankheitsverlauf sorgen. Biontech/Pfizer produzierten gemeinsam einen der ersten Corona-Impfstoffe, der mittlerweile über zwei Milliarden Mal verimpft wurde. (reuters/na)

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