Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundestag und Bundesrat haben sich auf neue Quarantäne-Regeln in der Corona-Pandemie geeinigt.
+
Bundestag und Bundesrat haben sich auf neue Quarantäne-Regeln in der Corona-Pandemie geeinigt.

Wegen Omikron

Corona-Pandemie: Auf diese Quarantäne-Regeln haben sich Bundestag und Bundesrat geeinigt

  • Tanja Banner
    VonTanja Banner
    schließen

Wer sich mit Corona infiziert oder Kontakt zu einer infizierten Person hatte, muss in Quarantäne. Die Regeln werden angesichts der Omikron-Variante gelockert. Was nun gilt.

Berlin – Bundestag und Bundesrat haben der Änderung der Quarantäne-Regeln in der Corona-Pandemie zugestimmt. Im Vergleich zu vorher wurde die Zeit, die eine Person sich in Quarantäne oder Isolation begeben muss, verkürzt – das soll einen Zusammenbruch der kritischen Infrastruktur und des öffentlichen Lebens angesichts der ansteckenderen Omikron-Variante verhindern. Für eine Bevölkerungsgruppe gibt es dabei eine große Erleichterung. Doch ganz so einfach wie es scheint, ist es nicht.

Bisher galt bei einer nachgewiesenen Corona-Infektion oder bei Kontakt mit einer infizierten Person: 14 Tage Quarantäne oder Isolation. Diese Frist wurde nun deutlich gekürzt, unter anderem um zu verhindern, dass Personal, das im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, lange ausfällt.

Quarantäne-Regeln werden wegen Omikron-Variante des Coronavirus gelockert

So sieht die neue Corona-Quarantäne-Regelung in Deutschland aus:

  • Nachweislich mit Corona infizierte Person: 7 Tage Isolation, dann ist ein Freitesten möglich (PCR- oder Schnelltest, für Beschäftigte in Gesundheitsberufen ist ein PCR-Test vorgeschrieben, sie dürfen zudem in den 48 Stunden zuvor keine Symptome gehabt haben. Ein Selbsttest gilt nicht.) Ohne Test ist die Isolation nach zehn Tagen beendet.
  • Kontaktperson einer nachweislich infizierten Person: 7 Tage Quarantäne, dann ist ein Freitesten möglich (PCR- oder Schnelltest, für Beschäftigte in Gesundheitsberufen ist ein PCR-Test vorgeschrieben, sie dürfen zudem in den 48 Stunden zuvor keine Symptome gehabt haben. Ein Selbsttest gilt nicht.) Ohne Test ist die Quarantäne nach zehn Tagen beendet.
  • Schul- und Kitakinder: Können sich als Kontaktperson nach fünf Tagen freitesten lassen (PCR- oder Schnelltest, ein Selbsttest gilt nicht). Als Infizierte gilt für sie ebenfalls die 7/10-Tage-Regel (s.o.)

Quarantäne-Regeln: Erleichterung unter anderem für Geboosterte

Eine deutliche Erleichterung gibt es künftig für Kontaktpersonen einer infizierten Person, die geboostert, doppelt geimpft oder geimpft und genesen sind – wobei die Erkrankung oder die letzte Impfung weniger als drei Monate zurückliegen muss. Sie müssen als Kontaktperson künftig nicht mehr in Quarantäne – wobei es auf das Bundesland ankommt, wer als „geboostert“ gilt.

Corona in Deutschland: Quarantäne-Regeln müssen noch in Landesrecht umgesetzt werden

Die neuen Quarantäne-Regeln, die von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurden, sollen als Bundesverordnung ab Samstag (15.01.2022) gelten. Allerdings müssen die neuen Regelungen noch in das jeweilige Landesrecht umgesetzt werden. In manchen Bundesländern gibt es bereits Verordnungen, die aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 7. Januar umgesetzt wurden – in Bayern gelten diese beispielsweise bereits seit Mittwoch (12.01.2022). In anderen Ländern – unter anderem auch Hessen – müssen sie dagegen noch umgesetzt werden.

Die große Zahl an Corona-Infizierten – das Robert Koch-Institut meldet täglich neue Höchstwerte – sorgt dafür, dass bei der Meldung der Corona-Infektion nicht immer alles glatt läuft. Die FR sammelt Corona-Erfahrungsberichte aus dem Regel-Wirrwarr. (tab)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare