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Neue Maßnahmen

Corona in Österreich: Fünfte Welle beginnt

  • VonMax Schäfer
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Die Omikron-Variante sorgt für einen Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Österreich. Fachleute sprechen von dem Beginn der fünften Welle. Die Regierung plant neue Maßnahmen.

Wien – Die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus treibt die Zahl der Neuinfektionen in Europa in die Höhe. Auch in Österreich bestimmt Omikron das Pandemiegeschehen. Bereits zum Jahresende 2021 sind in der Alpenrepublik mehr Omikron- als Delta-Fälle gezählt worden, wie aus Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hervorgeht.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich steigt wieder an, nachdem das Land den Höhepunkt der vierten Corona-Welle mit einer Inzidenz von über 1000 am 23. November 2021 erlebt hatte und die Inzidenz bis zum 29. Dezember auf 161 gefallen ist. Mittlerweile liegt die Inzidenz wieder über einem Wert von 400. Am 5. Januar 2022 meldete die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit 8263 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Inzidenz in Österreich lag am 6. Januar 2022 bei 432,3. In Salzburg (904,4) und Tirol (786,7) sind die Inzidenzen am höchsten (Stand 06.01.2022).

Österreich: Fachleute berichten von Beginn der fünften Corona-Welle

Angesichts der Corona-Zahlen hat laut Fachleuten die fünfte Welle in Österreich begonnen. Wegen der Dominanz der Omikron-Variante geht das Covid-Prognosekonsortium von einem stark beschleunigten Infektionsgeschehen und einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen aus. Die Expert:innen rechnen mit weiteren Belastungen für die Krankenhäuser.

Die Regierung in Österreich reagiert mit neuen Corona-Maßnahmen auf den Beginn der fünften Welle.

Die Expert:innen erwarten nach aktuellen Modellierungen am kommenden Mittwoch (12.01.2022) mehr als 10.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden es mehr als 13.000 sein. Im schlimmsten Fall rechnen die Fachleute mit über 17.000 neuen Corona-Fällen binnen 24 Stunden.

Beginn der fünften Corona-Welle in Österreich: So reagiert die Bundesregierung

Auf die Ausbreitung der Omikron-Variante und den Beginn der fünften Welle in Österreich reagierte am Donnerstag (06.01.2022) auch die Bundesregierung. Künftig muss auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Das teilte Bundeskanzler Karl Nehammer in Wien mit. Das gilt beispielsweise für Fußgängerzonen und Warteschlangen. Der Handel wird außerdem zu Kontrollen der 2G-Regel verpflichtet.

Um die Infrastruktur nicht zu gefährden, können sich Kontaktpersonen von Infizierten nach dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Mitarbeiter:innen der kritischen Infrastruktur sollen mit täglichen Tests und dem Tragen einer FFP2-Maske auch als Kontaktpersonen weiterarbeiten können.

Die Situation sei sehr ernst, sagte Österreichs Bundeskanzler Nehammer am Donnerstag (06.01.2022). Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könnte ein neuer Lockdown aber verhindert werden. Der sogenannte Grüne Pass als Nachweis einer Corona-Impfung wird den Angaben zufolge von Februar an nur noch sechs Monate gültig sein. (Max Schäfer mit dpa)

Rubriklistenbild: © Helmut Fohringer/dpa

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