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Pille gegen Covid

Corona-Medikament vor Zulassung? Lauterbach nennt konkreten Zeitraum

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Karl Lauterbach macht Hoffnung auf einen baldigen Einsatz des Corona-Medikaments Paxlovid – und erklärt, für welche Personengruppe es sich besonders eignet.

Berlin - Im Kampf gegen die weltweite Corona-Pandemie gibt es neben den Impfstoffen nun einen weiteren Hoffnungsträger. Immer mehr Medikamente gegen eine Infektion mit dem Coronavirus schaffen es in die Schlagzeilen. So auch Paxlovid der Firma Pfizer aus den USA. Das Medikament soll vor allem gegen schwere Covid-Verläufe eingesetzt werden.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hofft nun auf eine baldige Zulassung von Paxlovid in Deutschland – und nennt die Personengruppe, für die sich das Corona-Medikament besonders eignet.

Karl Lauterbach nennt Details zur Nutzung von Paxvloid in Deutschland. (Archivbild)

Corona-Medikament Paxlovid: Lauterbach äußert sich zu Zulassung

„Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende dieses Monats das dafür notwendige Paket geschnürt haben, dass wir also Lieferungen des Medikaments erhalten und eine Notfallzulassung erreicht haben“, sagte Lauterbach gegenüber der Welt am Sonntag. Somit könnte das Medikament bereits im Januar eingesetzt werden. Dabei hat der Bundesgesundheitsminister vor allem eine Gruppe im Blick.

„Das Mittel eignet sich insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten“, so Lauterbach. Weiter erklärt er, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits eine nationale Zulassung vorbereite. Damit könnte Deutschland Paxlovid bereits vor der Zulassung seitens der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) einsetzen. Mit diesem Medikament könnten viele schwere Verläufe verhindert und die Intensivstationen entlastet werden, hofft Lauterbach.

Corona-Medikament: Deutschland sichert sich eine Million Packungen Paxlovid

Wie die Deutsche Presse-Agentur meldete, sicherte sich die Bundesregierung bereits eine Million Einheiten des Corona-Medikaments. „Das Medikament ist extrem vielversprechend, weil es in der frühen Gabe den schweren Verlauf von Covid deutlich abschwächen kann. Ich rechne damit, dass wir damit zahlreiche schwere Verläufe auf den Intensivstationen verhindern können“, so Lauterbach gegenüber der Agentur und betonte: „Langsam wird Covid durch eine Kombination von immer wirksameren Impfstoffen und Behandlungsmöglichkeiten zu einer Krankheit, die ihren Schrecken verlieren wird.“

Dem Bundesgesundheitsminister sei es lieber, den Kampf gegen die Corona-Pandemie mit Impfungen und Medikamenten zu führen, als dass wieder Schulen geschlossen werden müssten. Wie es im Jahr 2022 weitergeht, ist jedoch aktuell noch vollkommen unklar. Denn aufgrund der Feiertage können die aktuellen Corona-Fallzahlen des RKI ungenau sein. Beim nächsten Corona-Gipfel am Freitag (07.01.2022) sollen unter anderem Kontaktbeschränkungen und die Quarantäne-Verordnung Thema sein. (slo)

Rubriklistenbild: © Florian Gaertner/Imago

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