Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Krise

Kunst durch die Autoscheibe als Mutmacher

Mit einem ungewöhnlichen Schritt setzt eines der jüngsten Museen Südafrikas in düsteren Corona-Zeiten Akzente.

Statt sich über den Lockdown nicht lange nach der Eröffnung im September 2019 zu ärgern, wandelte Pretorias Javett-Kunstzentrum kurzerhand seine Tiefgarage in eine „Drive-in-Ausstellung“ um. Bei der befahrbaren Kunstausstellung konnten Besucher – durch die Autoscheibe vor Virengefahren geschützt - die ausgestellten Holz-Skulpturen von bisher weitgehend unbekannten heimischen Künstlern bewundern. Nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen in Südafrika wurde jetzt die Ausstellung gerade verlängert – nun aber auch für Besucher ohne Auto.

Als Kunstzentrum auf einem frei zugänglichen Teil der Universität Pretoria eröffnet, kombiniert es neben Werken moderner afrikanischer Künstler auch die historisch wie künstlerisch wertvolle Ashanti-Goldkunstsammlung eines Bergwerksunternehmen. Ein Star der Ausstellung ist zudem das goldene Nashorn von Mapungubwe, das zu Apartheidzeiten als Hinweis auf eine zivilisatorisch hochstehende afrikanische Besiedlung des Staates öffentlich kaum gezeigt wurde.

Das aus 13 Modulen bestehende Javett-Kunstzentrum wurde von der Stiftung des gleichnamigen Mäzens als multifunktionale Begegnungsstätte für Ausstellungen, Veranstaltungen und auch Konzerte geschaffen und wird von der Universität Pretoria mitgetragen. Sie bildet als eine der wenigen Hochschulen im Lande zudem Restauratoren aus, die mit dem Kunstzentrum zusammenarbeiten. Unter den gezeigten Kunstwerken sind auch Exponate bekannter südafrikanischer Künstler wie William Kentridge, Irma Stern, Mary Sibande oder Gerard Sekoto. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare