Universitätsklinik Essen

Corona-Krise - Arzt: In 48 Stunden können wir wieder auf Krisenmodus umschalten

  • Pamela Dörhöfer
    vonPamela Dörhöfer
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Wie gut haben Deutschlands Krankenhäuser die Corona-Pandemie bislang bewältigt und was lässt sich aus der Corona-Krise lernen? Eine Bilanz.

  • Ärztlicher Direktor der Universität Essen zieht nach einem halben Jahr mit dem Coronavirus Bilanz
  • Wieder in den Krisenmodus umzuschalten, ist deutlich schneller möglich als zu Beginn der Pandemie
  • Digitalisierung im Gesundheitswesen ist essentiell - Fax ist noch immer verbreitet

Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Essen, Jochen Werner, zieht eine Zwischenbilanz der vergangenen Monate während der Corona-Pandemie.

Herr Werner, noch vor einigen Wochen herrschte in deutschen Kliniken Ausnahmezustand. Operationen wurden verschoben, alles war auf die Behandlung von Covid-19-Patienten ausgerichtet. Aktuell gibt es Deutschland vergleichsweise wenig Infizierte – noch. Wie ist die Situation bei Ihnen in der Uniklinik Essen?

Bei uns herrscht wieder ein annähernder Regelbetrieb, soweit es Corona eben zulässt. Wir haben die im Februar eingeführte Teilung der Klinik in einen Covid- und einen Non-Covid-Bereich mittlerweile aufgehoben. Covid-19-Patienten sind in unserer eigenständigen Klinik für Infektiologie untergebracht. Derzeit behandeln wir dort um die 15 Covid-19-Patienten, während der sogenannten ersten Welle lag der Höchststand bei 65 Patienten am 8. April. Anfang Juli waren die Zahlen bereits auf fünf Patienten gesunken, sie steigen seit einigen Tagen wieder konstant leicht an. Wir wissen noch nicht genau, was das zu bedeuten hat. Meiner Ansicht hat es eher mit einer koordinierteren Zuweisung aus Nachbarkliniken als mit den Urlaubsrückkehrern zu tun.

Corona-Krise in Deutschland: Krisenmodus weit zügiger als noch vor halben Jahr

Wie schnell könnten sie wieder in den Krisenmodus umschalten?

Wir könnten die Struktur binnen von 48 Stunden wieder auf die Trennung der zwei Bereiche umstellen, mit zusätzlich erforderlicher Umverlegung der Patienten. Das würde zügiger gehen als noch vor einem halben Jahr. Damals hat uns die Situation komplett überrascht. Trotzdem ist es uns gelungen, sehr schnell zu reagieren. Wir hatten bereits im Februar eine Corona-Einsatzleitung ins Leben gerufen und die Lage dort jeden Morgen besprochen, auch mit Vertretern der Stadt.

Würden Sie rückblickend sagen, dass die Kliniken in Deutschland insgesamt ausreichend für die Krise gewappnet waren?

In Deutschland haben wir eine sehr gute Intensivmedizin, sehr gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte, sehr gutes Pflegepersonal und eine insgesamt vorbildliche Ausstattung mit den nötigen Geräten und Maschinen. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Und ich finde auch, dass die Kliniken schnell reagiert haben. Insgesamt hat alles gut geklappt. Das deutsche Krankenhaussystem ist recht gut vorbereitet auf alle möglichen Formen von Erkrankungen, das hat sich über viele Jahrzehnte so aufgebaut.

Corona-Krise in Deutschland: Defizite des Gesundheitssystems offengelegt

Alles in allem sind wir gut durch die erste Welle gekommen. Für Übermut allerdings gibt es keinen Anlass. Wir hatten die Bilder aus Italien vor Augen. Die Politik hatte relativ früh Maßnahmen verhängt. Corona hat uns aber auch schonungslos die Defizite unseres Gesundheitssystems aufgezeigt, die zu allererst auf eine unzureichende Digitalisierung zurückzuführen sind.

Wenn Sie von 65 Patienten in Ihrer Klinik auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie in Deutschland sprechen, klingt das nicht viel. Befand sich Ihre Klinik jemals an der Belastungsgrenze? Es gab ja auch die Kritik, dass viele der für Covid-Patienten freigeräumten Betten leerstehen und andere Patienten deswegen zu kurz kommen würden.

Bundesweit wurden damals viele Betten freigeräumt. In der Tat hatten auch wir mehrere Hundert freistehen, eine ganze Reihe im Covid-19-Bereich. Die Belastungsgrenze war bei uns nicht erreicht. Das alles hatte aber nichts mit einer vermeintlichen Überreaktion zu tun. Das Konzept sah vor, dass wir als große Uniklinik die Versorgung aller Covid-19-Patienten aus Essen und Umgebung übernehmen, die stationär behandelt werden mussten.

Corona-Krise in Deutschland: Im Krankenhauswesen macht oft jeder, was er will

Ein Gedanke dabei war auch, auf diese Weise wissenschaftliche Untersuchungen mit einer möglichst hohen Patientenzahl zu ermöglichen und umgekehrt Patienten die Chance zu geben, in Studien eingebunden zu werden. Doch entgegen der Absprache haben sich nicht alle Kliniken an die Vereinbarung gehalten und Covid-19-Patienten in teilweise sehr niedriger Anzahl versorgt – was nicht erforderlich gewesen wäre. Ähnliche Probleme gab es auch an anderen Standorten in Deutschland. Die Zentren hatten freigeräumte Betten nicht mit den Covid-19 Patienten belegt, für die sie vorgesehen waren.

Manche der dann komplexeren Covid-Patienten wurden im weiteren Verlauf doch noch an die Zentren zugewiesen. Wirklich überrascht hat mich dieses Vorgehen nicht, macht im Krankenhauswesen doch oft jeder, was er will, zumal keine Restriktionen drohen. Wenn es die Möglichkeit gibt, eine Behandlung anzubieten, wird diese nicht selten ausgenutzt.

Was müsste sich ändern, um zu verhindern, dass sich ein solches Szenario wiederholt?

Wir müssen stärker auf eine deklarierte Zentrenbildung setzen. Covid-19-Patienten sollten dort behandelt werden, wo die entsprechenden Strukturen und geschultes Personal bereits vorhanden sind, wo man es gewohnt ist, mit Infektionskrankheiten umzugehen. Das macht den Umgang mit Covid-19 auch für alle Beteiligten sicherer. Die Versorgung der Nicht-Covid-Patienten mit leichteren Krankheiten könnten dann andere Krankenhäuser übernehmen.

Corona-Krise in Deutschland: Zentrenbildung für Covid-19-Fälle sinnvoll

Aus heutiger Sicht war es damals nicht nötig, den Normalbetrieb wegen Corona an allen Krankenhäusern runterzufahren. Wenn im Falle eines erneuten Anstiegs von stationär zu behandelnden Covid-19-Patienten die Zentren an ihre Grenzen kommen, müssen in einer geregelten Abfolge weitere für die Behandlung dieser Patienten vorher ausgewiesene Krankenhäuser in die Behandlung eingebunden werden. Diese Regulierung allerdings den Akteuren im Krankenhauswesen selbst zu überlassen, ist eine Herausforderung.

Sollte die Politik an dieser Stelle regelnd eingreifen?

Von der Politik getroffene Vorgaben zur Covid-19-Zentrenbildung wären hilfreich. Nun ist es immer leicht, nach der Politik zu rufen, wenn es schwierig wird. Auf jeden Fall gehören bei diesen Fragestellungen die ärztlichen Geschäftsführungen federführend an den Tisch, geht es hier doch um medizinische Überlegungen.

Fakt ist aber, dass an einer ganzen Reihe von Krankenhäusern die letzte Entscheidung nicht an die medizinische, sondern an die ökonomische Entscheidung gebunden ist. Gibt es in den nächsten Wochen keine entsprechenden Ausweisungen von Infektionszentren, so sind die Ärztlichen Direktoren in enger Abstimmung auch mit den Pflegedirektoren gefordert, um notwendige Absprachen so verlässlich wie möglich zu treffen.

Sehen Sie noch mehr Schwachstellen, wo man beim nächsten Mal etwas besser machen könnte?

Eine große Schwachstelle ist der Kommunikationsmodus. Immer noch werden Tabellen von Hand ausgefüllt und endlos viele Informationen per Fax übermittelt. Die Corona-Krise hat uns allen die außerordentlich wichtige Bedeutung der Gesundheitsämter vor Augen geführt, die für solche Extremsituationen personell sicher unterbesetzt sind. Umso größer muss unser aller Respekt vor deren immenser Arbeitsleistung sein.

Corona-Krise in Deutschland: Digitale Ausstattung ein großes Problem - oft noch Fax verwendet

Nun ist es extrem schwierig, Engpässe in Personalausstattung von Gesundheitsämtern schnell zu schließen. Umso wichtiger wäre es gewesen, ein entwickeltes digitales Kommunikationssystem gehabt zu haben, weniger Reibungs- und Informationsverluste wären die Folge gewesen. Daran müssen wir jetzt arbeiten. Die Digitalisierung muss auch in dieser Hinsicht vorangetrieben werden.

Ist die schlechte digitale Ausstattung ein flächendeckendes Problem im deutschen Gesundheitswesen?

Absolut, das gibt es in keinem anderen Wirtschaftszweig in diesem Ausmaß. Das Fax ist immer noch ein zentrales Kommunikationsmittel, ganz besonders verbreitet im Bereich der niedergelassenen Ärzte. Das Vertrauen auf das gedruckte Papier ist im Gesundheitswesen immer noch enorm groß. Das spiegelt sich auch wider bei sogenannten Alarmdruckern in verschiedenen Bereichen des Rettungsdienstes, wo ein Zettel rauskommt, auf dem die Einsatzdaten stehen, ein faxähnliches Dokument, das in Papierform mit in den Rettungswagen genommen wird, obwohl die Informationen bei einer Reihe von Dienstfahrzeugen auf den digitalen Meldeempfängern stehen.

Es ist eben dieses letzte Quäntchen Mehr an Vertrauen, das man der Pünktchengrafik auf Papier zugesteht. Wir müssen die Informationskette papierfrei bekommen und die letzten Schritte hierzu gehen. Nicht selten wird ein Formular ausgedruckt, darauf werden die gewünschten Eintragungen vorgenommen, dieses Papierformular wird dem Empfänger zugefaxt, der den Bogen entweder abheftet oder einscannt und elektronisch ablegt. Also, wir müssen weg vom Faxen. Folgen wir doch dem Beispiel der Österreicher, die auf diesem so offensichtlich schmerzhaften Weg schon weiter sind.

Wie sehr hat der Pflegenotstand die Kliniken auf dem Höhepunkt der Corona-Krise belastet?

Der Mangel war vorher schon da und bleibt weiter bestehen. Pflegekräfte fehlen überall. Was mir aber in der bisherigen Diskussion zu wenig Beachtung findet, ist der Aspekt, dass sich Pflegende, Ärzteschaft und überhaupt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser in eine Situation begeben haben, in der keiner wusste, was wirklich passiert und es zudem auch keinen Impfstoff gab. So herrschte eine hohe Unsicherheit, was man aus der Klinik mit nach Hause bringen oder umgekehrt von außen einschleppen kann. Das hat zusätzlich zu einer hohen psychischen Belastung vor allem der patientennah arbeitenden Mitarbeiter geführt.

In der Corona-Krise ist vielen Menschen auch erstmals bewusst geworden, wie wenig noch in Deutschland produziert wird und in welchem Umfang wir zum Beispiel bei Medikamenten auf das Ausland angewiesen sind.

Die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten haben in Deutschland alle Krankenhäuser erlebt und unangenehm zu spüren bekommen. Sie hat nicht nur zu Engpässen bei Schutzmaterialien und auch einigen Medikamenten geführt, sondern erhebliche Kosten verursacht. Als die Krise losging, haben beispielsweise auch wir, wie viele Kliniken in Deutschland, Beatmungsgeräte bestellt. Ein Großteil ist bis heute noch nicht geliefert.

Corona-Krise in Deutschland: Ärztlicher Direktor über Diskussion ums Masken tragen

Und wie andere Krankenhäuser mussten wir anfangen, selbst Desinfektionsmittel herzustellen. Als der Mund-Nasen-Schutz zeitweise so knapp war, sind wie aus dem Nichts plötzlich Maskenhändler mit dubiosen Angeboten aufgetaucht …. Auch das ist ein Stück erlebte Medizingeschichte. Es muss jetzt dringend daran gearbeitet werden, zumindest einen Teil der Produktion von Medikamenten und Material wieder aus Asien zurückzuholen.

Zum Glück stellt die Politik bereits solche Überlegungen an. Etwas unglücklich fand ich die Diskussionen um die Maskenpflicht und Teststrategien. Da wurde nicht offen kommuniziert, wie groß die möglichen Kapazitäten tatsächlich sind. Beim Mund-Nasen-Schutz hätte man zugeben sollen, dass es wochenlang nicht genug Masken gab. Man hätte den Menschen dann lieber raten sollen, sich einen Schal vor den Mund zu binden als die Schutzwirkung von Masken infrage zu stellen.

Was die Teststrategien angeht, so fehlten mir klare bundesweite Vorgaben. Auch hier herrschte viel Unklarheit. Auf dieser Basis konnten leicht falsche Erwartungen geschürt werden, etwa, wenn ein Virologe in einer Talkshow davon sprach, 5000 Tests am Tag seien in seinem Institut problemlos möglich. Das trifft vielleicht auf sein hochspezialisiertes Labor zu, ist aber für viele Gegenden in Deutschland völlig unrealistisch gewesen. Bei den Menschen aber wurden Erwartungen geschürt, die einfach nicht umsetzbar waren. So verloren Ämter und Ärzte viel Zeit mit Erklärungen und Rechtfertigungen.

Zur Person

Jochen Werner ist seit 2015 Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen. Der Mediziner ist Professor für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und hat lange die HNO-Klinik des Universitätsklinikums Marburg geleitet, deren Ärztlicher Direktor er 2011 wurde. In Essen treibt Werner mit seinem Team die Digitalisierung des Universitätsklinikums an, das er in ein sogenanntes „Smart Hospital“ überführt. Ziel soll unter anderem sein, dass unter Einsatz der Digitalisierung wieder mehr Zeit für den persönlichen Kontakt zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Patienten bleibt.

Wegen Corona sind an deutschen Kliniken auch viele Operationen verschoben worden. War das rückblickend angebracht?

Alles, was als potenziell lebensgefährdend eingeschätzt wurde, haben wir operiert oder an geeignete Stellen zugewiesen. Auch Tumoroperationen und die stationäre Behandlung von Krebspatienten wurden durch Corona an unserer Einrichtung viel geringer als andere Krankheitsbilder beeinflusst. Solche strategischen Entscheidungen wurden vielerorts getroffen, eben vor dem Hintergrund der politischen Vorgabe, elektive Eingriffe zu unterlassen.

Corona-Krise in Deutschland: Folgen verschobener Operationen in nächsten Monaten sichtbar

Dies galt bei uns zum Beispiel für Operationen an Knie oder Hüfte, im Bereich der Augen- oder HNO-Chirurgie sowie für eine ganze Reihe weiterer Eingriffe. Da wird jetzt überall viel Planung und Nachholarbeit zu leisten sein. Aus damaliger Sicht war es gewiss richtig, so zu handeln. Ob es allerdings mit den Kenntnissen von heute sinnvoll war, nicht lebensnotwendige Operationen zu verschieben, wird aufzuarbeiten sein. Ich persönlich tendiere zu der Ansicht, dass bestimmte Krankenhäuser solche Eingriffe im Falle einer zweiten Covid-19-Welle durchaus weiter vornehmen sollten, womit wir wieder bei der Zentralisierung wären.

Den Patienten würde man dann anbieten können, sich zum Beispiel ein neues Hüftgelenk statt am Standort A am Standort B einsetzen zu lassen. Menschen mit starken Beschwerden, die schnell eine Operation benötigen, würden das wahrscheinlich wahrnehmen. Wie viele Eingriffe infolge der Pandemie tatsächlich verschoben wurden und was die Folgen waren, werden erst die Auswertungen der nächsten Monate zeigen. Ich vermute, derzeit kursieren viele noch nicht endgültig validierte und belastbare Zahlen, etwa, dass 50 000 oder 60 000 Krebsoperationen nicht stattfinden konnten. Außerdem muss man berücksichtigen, dass etliche Patienten aus Angst vor Ansteckung von sich aus nicht in Krankenhaus gekommen sind.

Es heißt oft, dass aus diesem Grund auch etliche Patienten mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht den Notarzt gerufen oder die Notaufnahme aufgesucht hätten.

Das ist ein sehr schwieriges Thema, und ich halte die Art, wie es in der Öffentlichkeit kommuniziert wird, für teilweise problematisch. Ich gehe davon aus, dass die Patienten mit einer schweren Herzinfarktsymptomatik oder einem klinisch eindeutigen Schlaganfall fast alle ins Krankenhaus gekommen und dort auch versorgt worden sind. Die Abweisung solcher Patienten wäre ohne ein gleich gutes Alternativangebot inakzeptabel.

Corona-Krise in Deutschland: Patient*innen während Pandemie zuhause geblieben

Durchaus anzunehmen ist aber, dass Patienten mit leichten Infarkten oder Vorboten eines Schlaganfalls zu Hause geblieben sind. Auch das werden wir in den nächsten Monaten analysieren müssen, etwa, indem wir abgleichen, wie viele Menschen an diesen Erkrankungen gestorben sind oder langfristige Folgen davongetragen haben. Weiterhin könnte auch von Bedeutung sein, dass sich die veränderte Lebenssituation auf kardiovaskuläre Erkrankungen vorübergehend günstig ausgewirkt hat.

Manche Menschen hatten durch die reduzierte Aktivität weniger Anstrengung und Stress. Hier wäre denkbar, dass die klinische Manifestation solcher Erkrankungen verzögert zum Ausbruch kam oder mit Verzögerung auftreten wird. Für die Zukunft sollte man in jedem Fall die Kommunikation intensivieren, um die Hemmnisse auszuschalten, die Patienten davon abhalten, die Notaufnahme aufzusuchen. Denkbar wäre es auch, eine Extra-Telefonnummer für Fragen zu Non-Covid-Themen einzurichten.

Rechnen Sie mit einer zweiten Corona-Welle in Deutschland?

Das Virus ist nicht weg. Unser Virologe Ulf Dittmer hat schon Anfang des Jahres darauf hingewiesen, dass diejenigen Coronaviren, die Jahr für Jahr bei uns kursieren, im Oktober kommen und im Mai wieder gehen. Nun mag es bei Sars-CoV-2 ganz anders sein, wir werden sehen. Ich selbst erwarte zum Spätherbst / Winter einen Anstieg der auch stationär zu behandelnden Covid-19-Fälle. Aber wir wissen zu diesem Virus eben so vieles nicht und werden noch unglaublich viel lernen müssen. (Von Pamela Dörhöfer)

Die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Deutschland können Sie in unserem News-Ticker nachlesen.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa

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