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Coronavirus

Wissenschaft bestätigt: Kombi-Impfung wirksamer gegen Corona als zweimal Astrazeneca

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Eine Kreuzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff bietet laut einer Studie eine bessere Immunreaktion gegen das Coronavirus als die zweifache Astrazeneca-Impfung.

München – Wer sich nach der Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca als Zweitschutz einen der mRNA-Impfstoffe geben lässt, ist laut einer gemeinsamen Studie besser geschützt. Das haben das Münchner Helmholtz Zentrums und mehrere Hochschulen in Bayern und Nordrhein-Westfalen in einer Studie zur zweifachen Astrazeneca-Impfung herausgefunden. Die Studie ergab, dass die Antikörperantwort gegen das Coronavirus bei der sogenannten Kreuzimpfung „sehr viel stärker ausgeprägt“ sei.

Für die Studie hatten die Forschenden des Helmholtz Zentrums, sowie der Technischen Universität München und der Universitätskliniken in Erlangen und Köln Blutproben von 500 Proband:innen untersucht, die eine Kreuzimpfung mit Astrazeneca und den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten hatten. Die Blutproben konnten von den Wissenschaftler:innen auf ihre Immunreaktion hin analysiert werden. Die waren nach der Kreuzimpfung durchgehend mindestens genauso gut wie bei einer zweimaligen Impfung mit dem Impfstoff von Biontech. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in einer medizinischen Fachzeitung aus der britischen Gruppe „The Lancet“.

Wirksame Kreuzimpfung mit Astrazeneca und mRNA: Probleme für Reisende

Die Forschenden sähen die Kombinationsimpfung als weiteren Baustein, um die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung generell zu verbessern. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Zudem könne die Kreuzimpfung bei individuellen Unverträglichkeiten oder bei Versorgungsengpässen wirksam eingesetzt werden. Zur abschließenden Bestätigung der Studienergebnisse seien allerdings noch weitere Studien, auch zur Sicherheit und der klinischen Wirksamkeit der Kombinationsimpfungen, erforderlich.

Ein Forschungsteam aus München hat nun bestätigt, dass eine „Kreuzimpfung“ effektiver gegen das Coronavirus schützt als eine zweifache Impfung mit Astrazeneca.

Die Ständige Impfkommission hat bereits für unter 60-Jährige eine Kreuzimpfung mit dem Astrazeneca-Impfung empfohlen. Als problematisch bei dieser Variante gilt jedoch, dass bereits zahlreiche Länder angekündigt haben, Kreuzimpfung für die Einreise von Tourist:innen nicht anzuerkennen. Die Länder der Europäischen Union haben sich jedoch darauf geeinigt, die Kreuzimpfung als wirksam anzuerkennen, sofern sie mit in der EU zugelassenen Impfstoffen erfolgt ist. Dänemark, wo über 150.000 Menschen eine Kreuzimpfung erhalten haben, plant aktuell bereits die Nachimpfung mit einer dritten Dosis, um Reisenachteile für Betroffene Bürger:innen zu verhindern. (ska/AFP)

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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