Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Panne im Corona-Impfzentrum in Hannover: 42 Kinder erhalten Erwachsenendosis.
+
Panne im Corona-Impfzentrum in Hannover: 42 Kinder erhalten Erwachsenendosis.

Pandemie

Corona-Impfstoff: Panne in Hannover - 42 Kinder erhalten Dosis für Erwachsene

Ein Corona-Impfzentrum in Hannover verimpft versehentlich einen Erwachsenenimpfstoff an 42 Kinder. Für die Kinder dürfte das keine negativen Folgen haben.

Hannover - In einem Corona-Impfzentrum in Hannover haben 42 Jungen und Mädchen Impfstoff mit der höheren Konzentration für Erwachsene gespritzt bekommen. Eigentlich war für die Kinder im Impfzentrum am Zoo der Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige vorgesehen, wie eine Sprecherin der Region Hannover am Montag (03.01.2022) mitteilte.

Laut Einschätzung der leitenden Fachärztin des Gesundheitsamts, Marlene Graf, seien jedoch keine gravierenden Folgen zu erwarten.

Corona-Impfung für Kinder: Abläufe erneut kontrollieren

„Mögliche Nebenwirkungen sollten sich nach unseren Erkenntnissen auf Lokalreaktionen und Fieberreaktionen beschränken. Medizinisch gesehen handelt es sich um eine nicht notwendige erhöhte Dosis des Impfstoffs, die sich nicht negativ auswirken dürften“, sagte Graf der Mitteilung zufolge. Alle Eltern der betroffenen Kinder seien von der Regionsverwaltung direkt telefonisch und per E-Mail informiert worden, hieß es weiter.

„Auch wenn keine gravierenden gesundheitlichen Folgen zu erwarten sind, so etwas hätte nicht passieren dürfen“, erklärte Regionspräsident Steffen Krach (SPD). „Das darf sich auf keinen Fall wiederholen, wir müssen alle Abläufe nochmal überprüfen.“ Die Region werde umgehend analysieren, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

Corona-Impfung für Kinder: Beratungsstellen für die Eltern

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für 5 bis 11-Jährige wurde am 26. November 2021 von der EU-Kommission zugelassen und wird seit dem 13. Dezember an die Leistungserbringer ausgeliefert. Das Impf-Präparat ist niedriger dosiert und anders abgefüllt, doch bereits mit 12 Jahren erhalten Kinder und Jugendliche eine höhere Dosierung.

Bisher sind beim Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren keine schweren Nebenwirkungen bekannt. Die Coronaschutzimpfung ist für viele Eltern ein sensibles Thema. Es gibt daher auch in den kommunalen Impfstellen ausreichend Beratungsmöglichkeiten durch Ärztinnen und Ärzte. (ktho/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion