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Novavax-Vakzin: Stiko mit neuer Impfempfehlung

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Von: Svenja Wallocha

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Der Corona-Impfstoff von Novavax wird von vielen sehnlichst erwartet. Nun nennt die Stiko Details.

Berlin – Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich für die Corona-Impfung* mit dem Vakzin des Herstellers Novavax für Menschen ab 18 ausgesprochen. Zudem befürwortet sie eine zweite Corona-Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete und exponierte Gruppen.* Das teilte das Expertengremium am Donnerstag (03.02.2022) zu zwei Beschlussentwürfen mit.

Der Novavax-Impfstoff solle neben den bisherigen Covid-19-Impfstoffen zur Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen bei volljährigen Menschen eingesetzt werden. Doch für welche Gruppen wird der Impfstoff empfohlen – und für wen nicht?

Eine Spritze mit dem Impfstoff Novavax liegt in einer Pappschale im Royal Free Hospital in London.
Eine Spritze mit dem Impfstoff Novavax liegt in einer Pappschale im Royal Free Hospital in London. © Kirsty O'connor/dpa

Corona-Impfstoff Novavax von Stiko empfohlen: Was nun gilt

Aktuell gilt die Empfehlung der Stiko für Personen ab 18 Jahren. Für Schwangere und Stillende wird der Corona-Impfstoff* aktuell jedoch nicht empfohlen. Außerdem ist zu beachten: Es handelt sich noch nicht um finale Stiko-Empfehlungen, es läuft nun noch ein Abstimmungsverfahren mit Fachgesellschaften und Ländern. Änderungen seien noch möglich.

Bei dem Präparat Nuvaxovid des US-Herstellers Novavax, das seit Ende Dezember in der EU zugelassen ist, handelt es sich - anders als bei den anderen zugelassenen Vakzinen – um einen Proteinimpfstoff mit einem Wirkverstärker. „In den Zulassungsstudien zeigte der Impfstoff eine mit den mRNA-Impfstoffen vergleichbare Wirksamkeit“, erklärte die Stiko. Zur klinischen Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante* könnten aber noch keine Aussagen getroffen werden.

Das Novavax-Vakzin, das in Deutschland ab dem 21. Februar verfügbar sein soll, könne zu ähnlich ausgeprägten Impfreaktionen führen wie die anderen zugelassenen Vakzine gegen das Coronavirus. „Die Zulassungsstudien ergaben keine Sicherheitsbedenken hinsichtlich schwerer unerwünschter Wirkungen nach Impfung“, schreibt die Stiko. Allerdings sei die Datenlage zu Nuvaxovid noch begrenzt. (svw/slo/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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