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Corona-Impfstoff von Moderna
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Moderna dementiert, dass es einen größeren Lieferausfall geben wird. (Symbolbild)

Pandemie

Großer Lieferausfall beim Corona-Impfstoff von Moderna? – Hersteller dementiert Bericht

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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Moderna dementiert einen Bericht, laut dem es angeblich zu einem größeren Lieferausfall von Corona-Impfdosen kommen soll.

Update vom 08.04.2021, 11.15 Uhr: Die Lieferung des Corona-Impfstoffs von Moderna soll nicht, wie von „Business Insider“ berichtet, ausfallen. „Die April-Lieferungen sind auf dem Weg, die zuvor den Regierungen mitgeteilten Dosis-Spannen einzuhalten“, sagte eine Sprecherin von Moderna dem „Spiegel“. Alle Liefervereinbarungen für das Quartal sollen erfüllt werden. Auch eine Sprecherin für Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) teilte mit: „Moderna hat uns gegenüber keine Änderung von Lieferplänen kommuniziert.“

Das Nachrichtenportal „Business Insider“ hatte unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass es Ende April zu einem größeren Lieferausfall seitens Moderna kommen würde. Zwischen 627.600 und 878.400 fehlende Dosen des Corona-Impfstoffs hätten einen erheblichen Rückschlag für die Impfkampagne in Deutschland bedeutet.

Corona-Impfstoff: Ausfall von großer Lieferung? Moderna dementiert Bericht

Erstmeldung vom 07.04.2021: Frankfurt/Berlin – Eine größere Lieferung Corona-Impfstoff von Moderna Ende April wird wohl ausfallen. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden zwischen dem 26. April und 2. Mai zwischen 627.600 und 878.400 Dosen des Herstellers erwartet. Daraus könnte nichts werden, wie „Business Insider“ aus Regierungskreisen erfahren habe.

Am Dienstagabend (06.04.2021) sei der Grund für den Ausfall noch nicht klar gewesen. Die Zahlen und Lieferpläne „beruhen auf Prognosen“ und seien daher mit „Unsicherheiten behaftet“, heißt es rot markiert auf dem Informationsblatt des Ministeriums.

Corona-Impfstoff: Lieferung von Moderna soll laut Bericht platzen

Für die Impfkampagne gegen Corona in Deutschland könnte das verheerende Folgen haben. „Da wir kaum Reserven haben, zugleich aber dutzende Impftermine bereits für die nächsten Wochen gebucht sind, kommen wir in Schwierigkeiten“, teilte ein Vertreter der Regierung gegenüber „Business Insider“ mit. Zahlreiche Impftermine könnten abgesagt werden.

Erst vor wenigen Tagen hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt, schneller und mehr impfen zu wollen. Am Mittwoch (07.04.2021) um 15.00 Uhr will er sich mit den Ländern über die Empfehlung der Ständigen Impfkommission beraten. Die StiKo empfiehlt eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) für Personen unter 60 Jahren, die bereits eine Dosis des Vakzins von Astrazeneca erhalten haben. Mögliche Ausfälle bei der Lieferung könnten die Gespräche zusätzlich erschweren. (Lukas Rogalla)

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