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Corona-Fallzahlen: RKI meldet 198.583 Neuinfektionen - Inzidenz steigt

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Von: Stefan Krieger

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Täglich meldet das Robert Koch-Institut die Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland. Die Daten für den heutigen Mittwoch im Überblick.

Berlin/Frankfurt – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am heutigen Mittwoch (19.04.2022) mit 688,3 an.

Zum Vergleich: Gestern, am Dienstag (19.04.2022), lag die Inzidenz bei 669,9. Am Mittwoch der Vorwoche nannte das RKI 1044,7 als Wert für die bundesweite Inzidenz. Die Inzidenz beziffert die registrierte und dem RKI übermittelte Anzahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Die aktuelle Entwicklung im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Mittwoch (20.04.2022)198.583 | 348 | 688,3
Dienstag (19.04.2022)20.483 | 7 | 669,9
Montag (18.04.2022)20.482 | 11 | 808,8
Sonntag (17.04.2022)39.784 | 13 | 834,3
Samstag (16.04.2022)37.568 | 29 | 876,5
Freitag (15.04.2022)156.864 | 212 | 1005,5
Donnerstag (14.04.2022)165.368 | 310 | 1015,7
Mittwoch (13.04.2022)176.303 | 361 | 1044,7
Dienstag (12.04.2022)162.790 | 289 | 1087,2
Quelle: Dashboard Robert Koch-Institut (RKI)

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die absolute Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Mittwoch bei 198.583.

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Das RKI informiert über die Entwicklung der Corona-Fallzahlen. (Symbolfoto) © Rene Traut/Imago

Am Vortag waren es 20.483 Neuinfektionen gewesen, vor einer Woche wurden 176.303 Fälle gemeldet.

Hinweis zu den Zahlen

Fachleute gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern – oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender.

Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen ist außerdem zu beachten, dass es aufgrund der Feiertage und Ferien und der damit verbundenen geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität kurzfristig zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann.

Die Gesamtzahl der erfassen Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 23.658.211.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: 348 gemeldete Todesfälle

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem 348 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 133.308. Die Zahl der von einer Infektion mit dem Coronavirus Genesenen in Deutschland seit Beginn der Pandemie gibt das RKI mit rund 20.609.400 an.  (skr/dpa)

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