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Pandemie

Corona-Neuinfektionen: Neue Rekord-Inzidenz – RKI meldet Fallzahlen

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Das Robert Koch-Institut meldet täglich die Fallzahlen für Deutschland in der Corona-Krise. Die Lage im Herbst spitzt sich täglich weiter zu.

Berlin – Deutschland steckt mitten in der vierten Corona-Welle. Die Fallzahlen steigen täglich, die Situation in den Krankenhäusern droht nach Einschätzung von Experten dramatisch zu werden. Mediziner warnen vor einer Überlastung der Kliniken in naher Zukunft. Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat die Daten für Freitag (12.11.2021) jetzt veröffentlicht. Details in Kürze.

Corona-Fallzahlen des RKI: Entwicklung der Zahlen in der Wochenübersicht

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Freitag (12.11.2021)48.640 | 191 | 263,7
Donnerstag (11.11.2021)50.196 | 235 | 249,1
Mittwoch (10.11.2021)39.676 | 236 | 232,1
Dienstag (09.11.2021)21.832 | 169 | 213,7
Montag (08.11.2021)15.513 | 33 | 201,1
Sonntag (07.11.2021)23.543 | 37 | 191,5
Samstag (06.11.2021)34.002 | 142 | 183,7
Freitag (05.11.2021)37.120 | 154 | 169,9
Donnerstag (04.11.2021)33.949 | 165 | 154,5
Mittwoch (03.11.2021)20.398 | 194 | 146,6
Dienstag (02.11.2021)10.813 | 81 | 153,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen und hat den fünften Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 263,7 an. Bereits seit Montag hatte es Rekorde bei den tagesaktuell vom RKI berichteten Inzidenzen gegeben. Am Donnerstag lag der Wert bei 249,1. Vor einer Woche hatte der Wert bei 169,9 (Vormonat: 65,8) gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 48.640 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.40 Uhr wiedergeben. Dies ist der zweithöchste seit Beginn der Pandemie erreichte Wert. Einen Rekordwert hatte die Zahl der Neuinfektionen am Vortag mit 50.196 erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 37.120 Ansteckungen gelegen.

Coronavirus: Das Robert Koch-Institut in Berlin erstellt die täglichen Statistiken für Deutschland. (Screenshot)

RKI meldet die Corona-Fallzahlen für den 12.11.2021: 191 Todesfälle

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 191 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 154 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 942 890 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 4,65 an (Mittwoch: 4,61). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.450.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 97.389.

RKI: Corona-Lage „sehr besorgniserregend“

Die Corona-Lage sei nach wie vor „sehr besorgniserregend“, erklärte das RKI in seinem Wochenbericht zur Pandemie. Das Institut riet „dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren“.

In Köln hatten am Donnerstag (11.11.2021) tausende Jecken die Karnevalszeit in Köln eröffnet. Beim offiziellen Sessionsauftakt auf dem Heumarkt sowie in Kneipen, der Gastronomie und Teilen der Innenstadt galt eine 2G-Regelung. Auch in Düsseldorf und Mainz wurde mit coronabedingten Einschränkungen die fünfte Jahreszeit eröffnet. Angesichts feiernder Menschenmassen trotz stetig steigender Corona-Inzidenzen wurde auch Kritik laut. So äußerte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Zweifel an der Vernunft der Feiern. (red mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Screenshot RKI

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