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Corona-Fallzahlen: RKI meldet fast 210.000 Neuinfektionen - 150.000 Impfungen am Dienstag

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Von: Stefan Krieger

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Das RKI meldet täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland. Die Impfkampagne läuft schleppend.

+++ Update, 13.30 Uhr: Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es langsamer voran. Am Dienstag wurden in Deutschland 148.000 Dosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 09.07 Uhr) hervorgeht. Am Dienstag vor einer Woche hatten sich mehr als 191 000 Menschen impfen lassen. Die aktuelle Tageszahl verabreichter Impfungen ist immer vorläufig, da nicht alle verabreichten Impfdosen sofort gemeldet werden.

Mittlerweile haben 75,2 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,6 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,5 Prozent (47 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,4 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung (19,8 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Zahlreiche Impflinge warten in einer Schlange in den Messehallen in Hamburg auf ihre Corona-Impfung. Diese birgt wie jedes Medikament mögliche Nebenwirkungen. (Archivbild)
Zahlreiche Impflinge warten in einer Schlange in den Messehallen in Hamburg auf ihre Corona-Impfung. Diese birgt wie jedes Medikament mögliche Nebenwirkungen. (Archivbild) © Christian Charisius/dpa

Corona-Fallzahlen: Inzidenz fällt unter 1300 – RKI meldet fast 210.000 Neuinfektionen

Berlin – Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut innerhalb der letzten 24 Stunden 209.052 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des RKI vom Mittwoch (23.02.22) hervor. Vor einer Woche waren es 219.972 Ansteckungen, die dem Institut von den Gesundheitsämtern gemeldet wurden.

Corona in Deutschland: Die Entwicklung der Zahlen in der Übersicht

Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie wuchs auf 13.762.895.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter, nachdem sie zum Montag angestiegen war. Sie beträgt nach Angaben des RKI 1278,9. Am gestrigen Dienstag wurde der Wert mit 1306,8 angegeben, vor einer Woche lag die Inzidenz bei 1401,0.

Der Wert beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Mittwoch (23.02.2022)209.052 | 299 | 1278,9
Dienstag (22.02.2022)125.902 | 306 | 1306,8
Montag (21.02.2022)73.867 | 22 | 1346,8
Sonntag (20.02.2022)118.032 | 73 | 1346,3
Samstag (19.02.2022)189.105 | 210 | 1350,4
Freitag (18.02.2022)220.048 | 264 | 1371,7
Donnerstag (17.02.2022)235.626 | 261 | 1385,1
Mittwoch (16.02.2022)219.972 | 247 | 1401,0
Dienstag (15.02.2022)159.217 | 243 | 1437,5

Corona in Deutschland: 299 neue Todesfälle

Außerdem wurden laut RKI 299 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 121.902. Die Zahl der von einer Corona-Erkrankung genesenen Menschen in Deutschland seit Pandemie-Beginn gab das RKI mit rund 10.234.100 an.

Das RKI meldet die aktuellen Daten zur Corona-Lage in Deutschland. (Symbolbild)
Das RKI meldet die aktuellen Daten zur Corona-Lage in Deutschland. (Symbolbild) © Helmut Fohringer/afp

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung oder Lockerung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut den aktuellsten RKI-Angaben lag die Hospitalisierungs-Inzidenz am Dienstag bundesweit bei 6,21. Eine Woche zuvor hatte sie 5,90 betragen.

Corona-Fallzahlen in Deutschland: Fachleute gehen von hoher Dunkelziffer aus

Expert:innen gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein. (skr/afp/dpa)

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