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Pandemie

Corona-Fallzahlen für Deutschland: RKI meldet erneut fallende Inzidenz

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Das RKI meldet für Deutschland auch am Mittwoch eine sinkende Inzidenz. Die Corona-Neuinfektionen steigen jedoch wieder rapide an.

Berlin – Das Robert Koch-Institut meldet täglich die Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Die vierte Welle hat das Land noch immer im Griff, die Omikron-Variante des Virus könnte die Situation noch verschärfen. Die Daten für Mittwoch, den 01.12.2021, liegen jetzt vor.

Corona-Fallzahlen für Deutschland: Die aktuellen Daten im Überblick

TagNeuinfektionen | Todesfälle | Inzidenz
Mittwoch (01.12.2021)67.186 | 446 | 442,9
Dienstag (30.11.2021)45.753 | 388 | 452,2
Montag (29.11.2021)29.364 | 73 | 452,4
Sonntag (28.11.2021)44.401 | 104 | 446,7
Samstag (27.11.2021)67.125 | 303 | 444,3
Freitag (26.11.2021)76.414 | 357 | 438,2
Donnerstag (25.11.2021)75.961 | 351 | 419,7
Mittwoch (24.11.2021)66.884 | 335 | 404,5
Dienstag (23.11.2021)45.326 | 309 | 399,8

Die Fallzahlen des RKI können von denen der einzelnen Bundesländer abweichen. Ein Grund dafür sind die längeren Übertragungswege zwischen RKI und den zuständigen Gesundheitsämtern. Das Covid-19-Dashboard des RKI kann darüber hinaus im Laufe des Tages angepasst werden.

Das Robert Koch-Institut meldet täglich die Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. (Symbolbild)

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Allerdings wies die Verbandschefin der Amtsärzte darauf hin, dass viele Gesundheitsämter derzeit beim Bearbeiten von positiven Corona-Nachweisen nicht mehr hinterherkämen.

„Ich gehe davon aus, dass die gemeldeten Zahlen nur ein Teil der positiven Nachweise sind“, sagte die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesundheitsämter können demnach - mit regionalen Unterschieden - eingehende Meldungen von Corona-Fällen nicht mehr zeitnah an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) weitergeben, eine Untererfassung sei die Folge.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 446 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 335 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.903.999 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Corona-Fallzahlen für Deutschland: 101.790 Corona-Tote in Deutschland

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,73 an (Montag: mit 5,52). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 4.937.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 101 790. (Red/dpa)

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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