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Corona in Deutschland: Ein Kind geht mit Maske in eine Schule. (Archivbild)
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Corona in Deutschland: Ein Kind geht mit Maske in eine Schule. Das RKI verzeichnete 636 Schulausbrüche in den vergangenen vier Wochen. (Archivbild)

Wochenbericht

Corona in Deutschland: RKI meldet besonders hohe Inzidenzen bei einer Gruppe

  • Julian Dorn
    VonJulian Dorn
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Das Robert-Koch-Institut registriert derzeit besonders hohe Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen. Auch zur Lage auf den Intensivstationen gibt es neue Details.

Berlin – Das Robert Koch-Institut (RKI) registriert in einzelnen Regionen Deutschlands besonders viele Corona*-Ansteckungen bei Kindern und Jugendlichen. In acht Landkreisen und einer kreisfreien Stadt liege die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei den 10- bis 19-Jährigen bei mehr als 500, twitterte das RKI am Donnerstagabend (14.10.2021) zu einer Auswertung im neuen Corona-Wochenbericht.

Nähere Angaben zu den Landkreisen und deren jeweiligen Zahlen wurden nicht gemacht, auf einer Karte waren Kreise aber entsprechend eingefärbt. Auch zu möglichen Hintergründen für die regional hohen Zahlen machte das RKI keine Angaben.

Corona in Deutschland: Insgesamt 636 Schulausbrüche in den vergangenen vier Wochen

Bundesweit sei die Sieben-Tage-Inzidenz vergangene Woche in den Altersgruppen unter 20 Jahren allerdings im Vergleich zur Woche zuvor leicht gesunken, hieß es zusammenfassend. Die Werte bei Menschen über 20 hingegen stiegen leicht an.

Das RKI sprach zudem bundesweit von 636 übermittelten Schulausbrüchen für die vergangenen vier Wochen, wegen möglicher Nachmeldungen seien insbesondere die vergangenen zwei Wochen aber noch nicht zu bewerten.

Corona-Pandemie in Deutschland: Fallzahlen auf Intensivstationen steigen derzeit nicht an

Bereits seit einiger Zeit werden zahlreiche Corona-Infektionen insbesondere bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen festgestellt. An Kitas und Schulen wird regelmäßig auf das Virus getestet. Die Corona-Impfstoffe* sind bislang ab 12 Jahren zugelassen. Die Impfquote bei 12- bis 17-Jährigen ist noch wesentlich niedriger als bei Erwachsenen. Kinder und Jugendliche erkranken zwar deutlich seltener schwer an Covid-19 als ältere Menschen, es gibt aber noch offene Fragen rund um Langzeitfolgen.

Auf den Intensivstationen zeichne sich über die vergangenen Wochen ein Plateau bei der Fallzahlen von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 ab, schreibt das RKI weiter. Momentan werden dort knapp 1400 daran erkrankte Erwachsene versorgt. Das Divi-Intensivregister gibt den Anteil von minderjährigen Betroffenen mit 0,7 Prozent an (Stand 14.10.2021).

Robert-Koch-Institut zur Corona-Lage in Deutschland: Infektionszahlen stagnieren insgesamt

In den Gruppen ab 70 Jahren, für die die Ständige Impfkommission (Stiko) mittlerweile eine Auffrischungsimpfung empfiehlt, fallen die Inzidenz-Anstiege laut Bericht größtenteils leicht aus. Größer ist er vor allem bei den Hochaltrigen über 90 Jahr, der Wert stieg von 39 auf 48 von vorvergangener auf vergangene Woche. Im höheren Alter falle die Immunantwort nach Impfungen insgesamt geringer aus und Impfdurchbrüche könnten häufiger auch zu einem schweren Verlauf führen, hieß es kürzlich in der Stiko-Begründung zu den Booster-Impfungen.

Insgesamt bewertet das RKI die Lage bei den Infektionszahlen derzeit als stagnierend. Die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich. Deutliche Anstiege verzeichneten im Vergleich der beiden vergangenen Wochen Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und das Saarland, heißt es im Wochenbericht. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist jedoch leicht gestiegen*. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen und Woche am Freitagmorgen (15.10.2021) mit 68,7 an.

Gerade jetzt im Herbst leiden zahlreiche Menschen an Erkältungen und Grippeerkrankungen: Doch wie unterscheiden sich die Symptome von denen einer Corona-Infektion?* (judo/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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