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Ein Zettel mit verschiedenen Informationen rund um die Corona-Impfung.
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Eine Arztpraxis aus Neu-Ulm hat einen Informationszettel zum Corona-Impfstoff veröffentlicht.

Neu-Ulm

„Und Bill Gates...“: Arztpraxis landet mit Zettel zur Corona-Impfung Internet-Hit

  • Zülal Acar
    vonZülal Acar
    schließen

Eine Arztpraxis klärt mit einem Informationszettel Fragen rund um den Corona-Impfstoff und geht humorvoll auf Verschwörungstheoretiker ein.

Neu-Ulm - Seit mehr als einem Jahr versetzt das Coronavirus die ganze Welt in einen Ausnahmezustand (*FR berichtete) und hält die Menschheit in Atem. Viele Staaten haben verschieden Maßnahmen* getroffen, um das Coronavirus* einzudämmen. Seit dem 16. Dezember herrscht in Deutschland ein Lockdown* - denn die Zahl der Neuinfizierten geht nicht zurück. Nun gibt ein Impfstoff den Wissenschaftlern Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus. Eine Neu-Ulmer Hausarzt-Praxis hat nun einen Zettel veröffentlicht, der Fragen rund um den Corona-Impfstoff klärt - und dabei auf Verschwörungstheoretiker eingeht.

Zettel zum Corona-Impfstoff: Arzt landet viralen Hit

Mit den Worten „Bitte lesen, bevor Sie fragen“ postete die Praxis ihren Info-Zettel zur Corona-Impfung* am Dienstag auf Facebook. Schon nach wenigen Stunden ging der Beitrag im Netz viral und erreichte Tausende von Nutzer. Innerhalb von zwei Stunden wurde der Post 245 mal geteilt. 

Der Zettel klärt zehn Punkte bzw. Fragen rund um den Corona-Impfstoff auf verständliche und humorvolle Weise. „Aufgrund lauter gleicher Fragen“, habe sich das Team um Dr. Christian Kröner dazu entschlossen, den Zettel zu veröffentlichen. Das Schreiben erklärt beispielsweise, dass der Corona-Impfstoff vor seiner Zulassung an mehr als 21.000 Menschen getestet wurde, oder dass er nicht die DNA des Menschen verändert.

Der Zettel ist auch mit deutlichen, wenn auch humorvollen, Worten an Verschwörungstheoretiker oder sogenannte „Querdenker“ gerichtet, die eine Chip-Einpflanzung durch die Corona-Impfung vermuten - oder, dass der Unternehmer Bill Gates hinter der Corona-Pandemie stecke.

Zudem weist der Arzt in seinem Infozettel daraufhin, wo man die Studie zum Corona-Impfstoff im Internet nachlesen kann und merkt an, das sei eine „deutlich seriösere Quelle als Telegram, Whatsapp oder Facebook“. Viele User sind begeistert von dem Schreiben der Praxis. „Schön zu sehen, dass manche ihren Humor noch nicht verloren haben trotz all der Hobbyärzte und Besserwisser“, schrieb etwa ein Nutzer unter dem Facebook-Post.

Bei all der Zustimmung erntet der Post jedoch auch Kritik. Ein User kommentierte: „Obwohl ich kein Impfgegner bin, finde ich eine Impfempfehlung äußerst verantwortungslos zum jetzigen Zeitpunkt. Ich sehe diese Aufklärung leider als lapidaren Handzettel an, ganz und gar nicht vertrauenerweckend“. *FR.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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