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Corona-Pandemie

Corona in den USA: Impfungen auf Rekordniveau - Krankenhausaufenthalte sinken

  • VonTanja Koch
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In den USA fällt die Anzahl der schweren Corona-Verläufe, besonders bei älteren Menschen. Doch auch die Nachfrage nach Impfungen geht zurück – trotz hoher Fallzahlen.

Washington – In den USA zeichnen sich allmählich erste Erfolge der Impfkampagne ab. Krankenhausaufenthalte älterer Menschen sind seit Anfang 2021 um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, wie AP News berichtet. In allen Altersgruppen gibt es einen Rückgang um 50 Prozent. 

Auch die Covid-19-Todesfälle sind gesunken - von mehr als 3400 Mitte Januar auf durchschnittlich 700 pro Tag. Bei acht von zehn tödlichen Verläufen handelt es sich um Menschen über 65 Jahren. Dort betrage der Rückgang 50 Prozent. Die Strategie, ältere Menschen zuerst zu impfen, scheint sich also auszuzahlen.

Impfungen verlangsamen die Ausbreitung des Coronavirus

„Was Sie dort sehen, ist genau das, was wir gehofft haben und sehen wollten: Da wirklich hohe Raten von Impfungen passieren, kommen Krankenhausaufenthalte und Todesraten nach unten“, zitiert AP News Jodie Guest, Forscher für öffentliche Gesundheit an der Emory University.

Erste Daten zeigen: Die hohen Impfraten in den USA scheinen die Pandemie allmählich zu bremsen.

Noch ist allerdings unklar, wie verlässlich diese Angaben sind, denn die Date der Centers for Disease Control and Prävention sind teils unvollständig oder müssen noch überprüft werden. Doch Präsident Joe Biden hat bereits erste Lockerungen der Corona-Auflagen versprochen.

Coronavirus-Impfung: Nachfrage scheint zu sinken

50 Prozent der Erwachsenen in den USA haben bisher mindestens eine Coronavirus-Impfung erhalten, bei den Senioren sind es 80 Prozent. Zwei Drittel der Senioren sind vollständig geimpft. Die Nachfrage nach Impfungen scheint gleichzeitig zu sinken. Die pro Tag verabreichten Dosen sind zuletzt von 3,2 auf 2,9 Millionen gesunken, wie die CDC erklärte.

„Meine Sorge ist, ob die Impfstoffaufnahme in diesen jüngeren Altersgruppen so stark sein wird“, zittert AP News Guest. „Wenn das nicht der Fall ist, werden wir in diesen jüngeren Altersgruppen nicht die positiven Auswirkungen der Impfungen sehen, die wir bei der älteren Bevölkerung gesehen haben.“

Zuletzt sind die Infektionszahlen bei 30-60 Jährigen auch drastisch gestiegen - im Durchschnitt stecken sich täglich 60.000 Menschen an. Das entspricht den Zahlen von Sommer 2020. Die jüngeren Patienten machen inzwischen einen größeren Teil der Krankenhauspatienten aus.

Rubriklistenbild: © dpa/AP/Mary Altaffer

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