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Österreich setzt allgemeine Impfpflicht aus – das sind die Hintergründe

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Von: Sophia Lother, Marvin Ziegele

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Österreich schafft die Corona-Impfpflicht ab. Sie sei nicht mehr „verhältnismäßig“. Damit folgt die Regierung dem Rat der Expertenkommission.

Wien – Die österreichische Regierung hat die Corona-Impfpflicht* ausgesetzt. Die Impfpflicht sei angesichts der derzeit vorherrschenden Omikron-Variante des Coronavirus nicht verhältnismäßig, sagte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler am Mittwoch in Wien.

Mit dem Beschluss zur vorläufigen Suspendierung der Impfpflicht folgte die Regierung der Empfehlung einer Expertenkommission. Bei der Ansteckung mit der Omikron-Variante* kommt es häufiger als bei anderen Virus-Varianten zu lediglich milden Krankheitsverläufen.

Die Impfquote liegt in Österreich bei rund 70 Prozent. (Archivbild)
Die Impfquote liegt in Österreich bei rund 70 Prozent. (Archivfoto) © Joe Klamar/AFP

Österreich setzt Corona-Impfpflicht aus: Angesichts Omikron nicht verhältnismäßig

Als erstes EU-Land hatte Österreich am 6. Februar die Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren in Kraft gesetzt.* Ab 15. März mussten bisher alle, die sich weigern, mit Geldstrafen von bis zu 3600 Euro rechnen. Österreich war mit dem Schritt ein Vorreiter in der EU. In anderen Ländern gab es nur altersspezifische Vorschriften. Die Impfquote liegt in Österreich bei rund 70 Prozent. (marv/slo mit AFP/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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