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Impfschutz

Booster-Impfung: Wann ist eine Auffrischung des Corona-Impfschutzes sinnvoll?

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Wie lange hält der Impfschutz gegen Corona an? Wann ist eine Booster-Auffrischung notwendig? Biontech-Chef Ugur Sahin hat nun konkrete Daten genannt.

Mainz - Corona nimmt an Fahrt auf. Montags 15.513 Neuinfektionen, dazu mit 201,1 den höchsten Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie: Die vierte Welle hat Deutschland schwer getroffen. Die genannten Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut (RKI) und legen eines offen dar: Derzeit infizieren sich in Deutschland so viele Menschen mit dem Coronavirus wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

67,1 Prozent der Bevölkerung Deutschlands ist laut den Zahlen des RKI-Impfdashboards vom Montagmorgen vollständig geimpft, 69,7 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Die meisten Menschen, die sich aktuell mit Corona infizieren, sind noch gar nicht oder zumindest nicht vollständig geimpft. Dennoch: Immer wieder kommt es zu Impfdurchbrüchen. Das RKI schreibt im aktuellen wöchentlichen Lagebericht von „insgesamt 145.185 wahrscheinlichen Impfdurchbrüchen“.

Wann ist ein Booster der Corona-Impfung nötig?

Wann lässt der Impfschutz gegen Corona nach? Biontech-Chef nennt Daten

Demnach sind bisher die meisten Impfdurchbrüche im Verhältnis zur Zahl der verabreichten Impfdosen nach einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson aufgetreten. Dahinter folgen die Impfstoffe von AstrazenecaModerna und Biontech. Wenig verwunderlich also, dass sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jetzt für eine Booster-Impfung ausgesprochen hat. Möglichst jeder vollständig Geimpfte soll eine Impf-Auffrischung erhalten.

„Daten aus der klinischen Prüfung zeigen, dass Antikörperspiegel etwa ab dem siebten, achten oder neunten Monat nach der Impfung beginnen, zu sinken, sodass es auch zu einer Ansteckung kommen kann“, verriet Biontech-Chef Ugur Sahin bei Bild am Sonntag über das Vakzin seines Unternehmens.

Biontech-Gründerin Özlem Türeci und Gründer Ugur Sahin (Archivbild).

Weiter erklärte er: „Wir beobachten auch, dass bei einer Ansteckung die Krankheitsverläufe bei Geimpften in der Regel moderat sind und es selten zu schweren Verläufen kommt. Und wir haben Studiendaten, die zeigen, dass ein Booster den Impfschutz wiederherstellt. Das gilt auch gegen die Delta-Variante.“

Corona-Impfung: Jens Spahn will Booster für alle

Stand Samstag, 6. November, haben in Deutschland knapp 2,7 Millionen Menschen eine Booster-Impfung erhalten. Spahn hatte zwei Tage zuvor nach der Konferenz der Gesundheitsminister betont, dass Boostern „die Regel, nicht die Ausnahme“ sein solle. Aufgrund der Priorisierung bei Erst- und Zweitimpfungen sollen dabei zunächst Vorerkrankte, ältere Menschen und medizinisches Personal vorgezogen werden.

Grundsätzlich sollten aber sogenannte Booster-Impfungen nach sechs Monaten „für alle möglich sein“, wie Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) donnerstags nach der Konferenz betonte. (Nico Scheck)

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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