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Jens Spahn
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Gesundheitsminister Jens Spahn. (Archivfoto)

Corona-Pandemie

„Segen für die Welt“: Spahn freut sich über Kinder-Impfstoff

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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  • Tobias Utz
    Tobias Utz
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Impfstoff-Hersteller Biontech kündigt einen Corona-Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren an. Gesundheitsminister Spahn äußert sich.

+++ 12.00 Uhr: Jens Spahn hat die Ankündigung des Impfstoffs für Kinder als eine „gute Nachricht“ bezeichnet. „Der Impfstoff made in Germany ist ein Segen für die Welt“, betonte Spahn gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Zulassung des Biontech-Vakzins ermögliche, auch jüngere Kinder zu schützen, so der Gesundheitsminister am Freitag.

Biontech hatte angekündigt, in den kommenden Wochen bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA eine Zulassung für den Impfstoff beantragen zu wollen. Käme es zu einer Zulassung, müsste die Ständige Impfkommission erneut über eine Empfehlung entscheiden. Bislang empfiehlt die Stiko Corona-Impfungen erst ab einem Alter von zwölf Jahren.

Erstmeldung von Freitag, 10.09.2021, 10.00 Uhr: Mainz – Biontech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona*-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen. Dazu würden die Ergebnisse einer Studie den Behörden weltweit, „auch hier in Europa“, vorgelegt, sagte die medizinische Geschäftsführerin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem Nachrichtenmagazin Spiegel. „Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden.“

Kommt bald die Impfung für Kinder? Biontech-Firmengründer sind optimistisch.

Die Studienergebnisse liegen laut Biontech vor und müssten nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden. „Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin dem Nachrichtenmagazin. Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

Biontech-Gründer mahnen zu Corona-Impfungen

Zugleich forderten die Biontech*-Verantwortlichen dazu auf, alles daranzusetzen, in den kommenden Wochen noch unentschiedene Menschen von einer Impfung zu überzeugen. „Noch bleiben uns als Gesellschaft etwa 60 Tage Zeit, um einen harten Winter zu vermeiden“, sagte Sahin. „Wir sollten das uns Mögliche tun, in diesen knapp zwei Monaten so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren.“

Japanische Studie: Mu-Variante des Coronavirus könnte Impfschutz unterwandern

In den letzten Tagen waren beunruhigende Erkenntnisse über die Mu-Variante des Coronavirus bekannt geworden. Die Mutante hat offenbar die Fähigkeit, bei Geimpften mit Biontech sowie Genesenen den Impfschutz zu unterwandern. Das zumindest berichten japanische Forscher in einer neuen, allerdings noch nicht durch andere Wissenschaftler geprüften, Studie.

Die Mu-Variante (B.1.621) sei resistenter gegen Antikörper von Covid-19-Genesenen und Biontech-Geimpften als bislang jede andere von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtete Variante, einschließlich der Betavariante (B.1.351). Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland spricht sich bislang nur für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. (skr/tu mit dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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