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Corona-Inzidenz in Bayern sinkt täglich: In Nürnberg geht sie durch die Decke - aus einem bestimmten Grund

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Von: Katarina Amtmann

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Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken, bleibt aber weiter hoch. Alle News im Ticker für den Freistaat.

Update vom 7. April: Die Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Doch wie realistisch sind die aktuellen Zahlen? Das und weitere Nachrichten zum Coronavirus in Bayern lesen Sie in unserem neuen Ticker.

Update vom 5. April, 12 Uhr: Einen weiteren Tag in Folge ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern am Dienstag gesunken. Sie liegt bei 1.693, während sie am Montag noch bei über 1800 lag. Der Trend setzt sich also fort.

In Nürnberg hingegen stieg die Inzidenz zuletzt massiv an, sodass der Landkreis nun den dritthöchsten Wert in Bayern aufweist. Das hat aber einen klaren Hintergrund.

Update vom 4. April, 9.40 Uhr: Wieder ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern gesunken. Am Montag, 4. April, liegt sie bei 1.803,8. Das ist ein weiterer leichter Rückgang der Corona-Fälle gegenüber dem Vortag, wie er bereits von Samstag auf Sonntag verzeichnet wurde.

Corona in Bayern: Landkreis Miesbach hat sehr hohe Inzidenz

Gleichwohl bleibt die Inzidenz in Bayern auf einem hohen Niveau, auch gibt es Landkreise mit deutlichen Ausreißern nach oben. So liegt der Landkreis Miesbach mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 2.678,1 immer noch an der Spitze in Oberbayern, diese steigt sogar weiter.

Zur Hospitalisierung liegen noch keine aktuellen Zahlen vor, für Sonntag, 3. April, wird jedoch gemeldet, dass 393 Intensivbetten und 4.555 Krankenhausbetten belegt sind - diese Zahlen sinken weiter.

Update vom 3. April, 7.22 Uhr: Auch am Sonntag, 3. April, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern weiter. Laut RKI-Angaben von 3.10 Uhr liegt sie am sogenannten „Freedom Day“, an dem viele der allgemeinen Corona-Regeln fallen sollen, bei 1838,2. Am Vortag lag sie bei 1899,5.

Corona in Bayern: Intensivbetten-Belegung sinkt

Die Höchste Inzidenz hat der Landkreis Kulmbach mit 2752,4, in Oberbayern ist der Landkreis Miesbach mit 2574,3 am stärksten betroffen. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Stadtgebiet Schweinfurt mit 568,3.

Das bayerische Landesamt für Gesundheit gab am Samstag, 2. April, zudem eine sinkende Intensivbettenbelegung durch Corona-Patienten in bayerischen Krankenhäusern von 4,5 Prozent im Vergleich zur Vorwoche an. Insgesamt waren am Samstag 4514 Intensivbetten in Bayern belegt, was ein minus von 7,7 Prozent im Vergleich zur Vorwoche bedeutet. Auffällig ist jedoch, dass die Hospitalisierungsrate der Corona-Patienten, die älter als 60 Jahre sind, mit 18,2 pro 100.000 Einwohnern deutlich höher liegt, als der Gesamt-Durchschnitt von 7,7. Jedoch ist aus diesen Zahlen nicht ersichtlich, ob die Patienten mit oder wegen Corona in der Klinik sind.

Update vom 2. April, 12.35 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Lag der Wert am Freitag noch bei 1992,6, meldete das RKI am Samstag eine Inzidenz von 1899,5. Derzeit liegt kein Kreis im Freistaat mehr über 3000. Den höchsten Wert hat die Stadt Hof (2753,9) gefolgt vom Landkreis Bamberg (2727,5).

Erstmals seit zwei Wochen: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt unter 2000

Update vom 1. April, 8.58 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt allmählich. Am Freitag unterschritt die Inzidenz im Freistaat erstmals seit zwei Wochen wieder die Marke von 2000. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete einen landesweiten Inzidenzwert von 1992,6. Seit Mitte März hatte die Inzidenz im Freistaat konstant über 2000 gelegen.

In absoluten Zahlen steckt sich in Bayern aber weiter jeden Tag die Bevölkerung einer mittleren Stadt mit dem Erreger an: Das RKI meldete von Donnerstag auf Freitag 51.204 neue Coronafälle und 46 weitere Tote.

Corona-Zahlen in Bayern nicht aussagekräftig? Experte würde Ressourcen lieber „effektiver“ nutzen

Update vom 31. März, 10.26 Uhr: Die Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken, bleibt aber hoch. Doch nach Ansicht von Experten zeigt sie schon lange nicht mehr die wirkliche Pandemie-Lage. Statt jeden Corona-Fall zu melden, sollten sich Gesundheitsämter daher anderen Aufgaben widmen, findet der Chef des Ärzteverbands Öffentlicher Gesundheitsdienst.

Nach Ansicht des Vorsitzenden des Ärzteverbands Öffentlicher Gesundheitsdienst in Bayern, Andreas Kaunzner, sollten Gesundheitsämter nicht mehr jeden Corona-Fall erfassen müssen. „Ich persönlich wäre froh, wenn wir die Ressourcen effektiver nutzen könnten“, so Kaunzner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Dazu wäre es wichtig, dass man sich auf die vulnerablen Gruppen wie Senioren oder chronisch Kranke konzentriert.“

Corona in Bayern: „Die Datenlage ist etwas suboptimal“

Eine flächendeckende Erfassung sei zwar grundsätzlich sinnvoll, derzeit aber von den Behörden schlichtweg nicht zu leisten. Viele der 76 Gesundheitsämter in Bayern kämen schon jetzt nicht mehr mit der Meldung der Corona-Infektionen in ihrem Zuständigkeitsbereich hinterher, sagte Kaunzner. „Die Datenlage ist also etwas suboptimal.“ Eine Kontaktverfolgung sei angesichts der hohen Inzidenzen ohnehin schon seit einiger Zeit nicht mehr möglich.

Dazu komme außerdem, dass die Gesundheitsämter teils nicht mehr auf die Hilfe von Polizisten und Bundeswehrsoldaten bauen könnten, sagte Kaunzner. Mit der Teil-Impfpflicht im Gesundheitswesen und den Flüchtlingen aus der Ukraine kämen gleichzeitig zusätzliche Aufgaben auf die Behörden zu - „neben all den Aufgaben, die wir schon vor der Pandemie hatten“.

Viele Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst hätten im vergangenen Jahr auf Urlaub verzichtet und teils Hunderte Überstunden geleistet, sagte Kaunzner, der selbst im Gesundheitsamt in Aschaffenburg tätig ist. Da mit Blick auf die Überwachung der Teil-Impfpflicht die arbeitsreichsten Monate wohl noch bevorstünden, wäre es „durchaus eine Erleichterung“, nicht mehr jeden Corona-Fall erfassen zu müssen.

Corona-Zahlen: Über 50.000 Fälle in Bayern

Update vom 31. März, 8.36 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Bayern ist zwar leicht gesunken, bleibt aber weiter hoch (siehe Erstmeldung).

Corona-Zahlen in Bayern: Über 50.000 neue Fälle - fast 50 Tote in 24 Stunden

Die tatsächlichen Infektionszahlen sind nach Einschätzung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) noch höher. Gründe sind die Dunkelziffer der unerkannten Infektionen und Meldeverzögerungen bei den kommunalen Behörden.

Corona-Inzidenz in Bayern weiter über 2000 – Nur ein Bundesland hat einen höheren Wert

Erstmeldung vom 31. März, 6.37 Uhr: München - Die Inzidenz* in Bayern bleibt hoch. Am Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut* (RKI) einen Wert von 2042,1. Im Vergleich zum Vortag (2083,8) ist er damit leicht gesunken. Allerdings ist das bundesweit die zweithöchste Inzidenz, nur das Saarland übertrifft den Freistaat mit einer Corona-Inzidenz von 2251,1.

Corona-Zahlen in Bayern: Zwei Landkreise über 3000

Corona-Zahlen in Bayern: Hohe Zahlen, aber weniger Kreise über 3000er Inzidenz

Insgesamt sind die Zahlen zwar weiter hoch, derzeit liegen aber „nur“ zwei Kreise über der Inzidenz von 3000. Vor ein paar Tagen waren es noch acht. Am unteren Ende der Inzidenz-Skala liegen die Städte Straubing (787,6), Schweinfurt (840,2) und der Landkreis München (937,1).

Kaum noch Corona-Maßnahmen? Bayerns neue Regeln

Corona/Bayern: Söder-Regierung lässt Maßnahmen auslaufen - das gilt ab Sonntag

Trotz hoher Zahlen ist seit Anfang der Woche klar: Die Regierung um Ministerpräsident Markus Söder* lässt am Wochenende den Großteil der Corona-Regeln auslaufen - nicht, ohne deutliche Kritik am Infektionsschutzgesetz der Ampel zu äußern. Die Hotspot-Regel, die der Freistaat zunächst nicht anwende, sei nicht umsetzbar, hieß es mehrfach. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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