Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eine Krankenschwester steht am Bett eines Patienten auf einer Corona-Intensivstation.
+
4 Bewohner und 15 Mitarbeiter des Altenheims sind am Corona-Virus erkrankt. (Symbolbild)

Brandenburg

Corona-Ausbruch in Altenheim: Acht Bewohner verstorben

  • VonNadja Austel
    schließen

In Brandenburg starben acht Bewohner mit dem Coronavirus, 42 sind erkrankt. Der Leiter betrat trotz positivem Testergebnis das Heim.

Brandenburg - In einem Altenheim in Altenhof im Bundesland Brandenburg kam es zu einem Ausbruch des Coronavirus. Bereits acht der erkrankten Bewohner sind laut einem Bericht des Radiosenders Antenne Brandenburg vom RBB verstorben. Weitere 42 Bewohner sind derzeit am Virus erkrankt.

Der Leiter der Einrichtung selbst wurde ebenfalls positiv auf das Virus getestet. Nach dem Testergebnis habe er das Heim nochmals betreten. Er verstieß damit gegen die ihm auferlegten Quarantäne. Gegen den Leiter läuft in diesem Zusammenhang nun ein Bußgeldverfahren, berichtet der RBB weiter. Sein Handeln sei jedoch nicht die Ursache für den Corona-Ausbruch im Altenheim gewesen. Neben den 42 erkrankten Bewohnern sind auch 15 Mitarbeiter der Einrichtung am Corona-Virus erkrankt. 

Brandenburg – Corona-Ausbruch im Altenheim

Wie das Virus in die Einrichtung kam, bleibt bislang unklar. Amtsärztin Heike Zander erklärte dem Radiosender Antenne Brandenburg, dass in der Einrichtung durch eine geringe Impfquote der Mitarbeiter das Risiko einer Infektionskette bereits erhöht war: „Es ist eine sehr ungünstige Situation in diesem Heim, weil zwar die Bewohner recht gut geimpft sind, aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben eine relativ geringe Impfquote“, so Zander gegenüber Antenne Brandenburg. „In dieser Einrichtung beträgt die lediglich ungefähr 50 Prozent.“

Die Sprecherin des Heimträgers verwies laut RBB darauf, dass es nach wie vor keine Impfpflicht gebe. Es sei regelmäßig über Impfangebote in der Einrichtung informiert worden. Letztlich bleibe die Impfung aber eine freiwillige Entscheidung. Die Amtsärztin habe der Einrichtung nun nochmals dringend nahegelegt, die Mitarbeiter zu ermutigen, sich mit einem der Corona-Impfstoffe impfen zu lassen.

Durch die Quarantäne fallen nun 15 der Mitarbeiter in der Einrichtung aus. Die Personalsituation im Heim sei dementsprechend angespannt. Um die ausfallenden Mitarbeiter zu ersetzen, seien nun Aushilfskräfte eingesetzt worden. Auch die Personalsituation in den Krankenhäusern verschlimmere sich mit den steigenden Corona-Zahlen in der Region erneut. (na)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare