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Nichts geht mehr im Spielerparadies Las Vegas.

USA

Casinos schließen

Das Coronavirus legt US-Staat Nevada lahm. Man müsse „aggressive Schritte unternehmen“.

Der US-Staat Nevada mit dem Glücksspielparadies Las Vegas greift zur Eindämmung des Coronavirus zu drastischen Maßnahmen. Alle Casinos und andere Einrichtungen, die nicht lebensnotwendige Dinge anbieten, werden für 30 Tage geschlossen. Dies gab der Gouverneur von Nevada, Steve Sisolak, am Dienstagabend (Ortszeit) bekannt. Ab Mittwoch sollen neben den Spielhallen unter anderem auch Restaurants, Bars, Kinos, Fitnesscenter, Kosmetikstudios und Einkaufszentren schließen.

Um Leben zu retten, müsse man aggressive Schritte unternehmen, sagte Sisolak. Der Gouverneur wies die Bewohner von Nevada an, zu Hause zu bleiben. Von der Schließung ausgenommen sind wichtige Läden wie Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken.

Nevada folgt damit dem Beispiel anderer US-Metropolen und Bundesstaaten, darunter New York, Los Angeles und San Francisco, wo nach Schließung von Schulen, Restaurants und anderen Einrichtungen das öffentliche Leben weitgehend lahm liegt. (dpa)

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