Flughafen Kozhikode

Bruchlandung von Passagierflugzeug in Indien - Zahl der Toten steigt

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Am Flughafen Kozhikode im südlichen Indien ist eine Maschine von Air India Express von der Landebahn abgekommen. Es gibt mindestens 16 Tote.

  • In Indien ist es an einem Flughafen zu einem Flugzeugunglück gekommen
  • Nach ersten Erkenntnissen ist eine Maschine von der Landebahn abgekommen
  • An Bord waren 191 Menschen, es gibt mindestens 14 Todesopfer

Update vom Freitag, 07.08.2020, 20.47 Uhr: Nach dem Flugzeugunglück in Indien sind die Rettungsarbeiten abgeschlossen, schrieb der Zivilluftfahrtminister Hardeep Singh Puri auf Twitter. Die Zahl der Toten ist Puri zufolge auf 16 gestiegen. Zwei Ermittlerteams sollen den Hergang des Unglücks nun genauer untersuchen.

Erstmeldung vom Freitag, 07.08.2020, 19.45 Uhr: Im indischen Bundesstaat Kerala ist eine Passagiermaschine der Air India Express bei starkem Regen von der Landebahn abgekommen. Mindestens 14 Menschen starben, 15 weitere wurden nach ersten Erkenntnissen lebensgefährlich verletzt. Mindestens 89 Passagiere mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Eines der Todesopfer ist einer der Piloten der Maschine.

Flugzeugunglück in Indien: Maschine ist in zwei Teile gebrochen

Auf Bildern von der Absturzstelle ist zu sehen, dass der Rumpf der Maschine auseinandergebrochen ist. In Brand geraten ist die Maschine nicht. Nach Angaben von Air India Express waren mindestens 184 Menschen an Bord des Flugzeugs IX 1344, darunter zehn Kleinkinder, zwei Piloten und fünf Flugbegleiter.

Flugzeugunglück in Indien: Maschine kam von der Landebahn ab

Laut Medienberichten war das Flugzeug aus Dubai gekommen. Dort hatte es vor allem indische Staatsbürger aufgenommen, die aufgrund der Corona-Pandemie in dem Land auf der arabischen Halbinsel gestrandet waren.

Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Der indische Fernsehsender News18 berichtete, es habe ein Problem mit dem Fahrwerk gegeben. Wie ein Mitarbeiter eines Rettungsdienstes mitteilte, laufen die Rettungsarbeiten, diese würden aber durch den anhaltend starken Regen erschwert. (Marcel Richters mit AFP)

Rubriklistenbild: © picture alliance/AP/dpa

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