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Felswand in Brasilien
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ARCHIV - Auf diesem Foto vom 02.09.2021 fährt ein Touristenboot durch eine Schlucht im Furnas-See in der Nähe von Capitolio City.

Unglück auf Furnas-See

Brasilien: Felssturz an touristischem See – Boote unter Gesteinsbrocken begraben

Dramatische Szenen auf dem Furnas-See in Brasilien: Eine Felswand stürzt auf Touristenboote - mindestens sieben Menschen sterben.

Capitólio - Im Südosten Brasiliens sind durch eine herabstürzende Felswand an einem bei Touristen beliebten See mindestens sieben Menschen getötet worden. Drei Touristen werden noch vermisst, wie die Feuerwehr im Bundesstaat Minas Gervais am Samstag (Ortszeit) mitteilte. 32 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, als tonnenschwere Gesteinsbrocken am beliebten Furnas-See auf drei Boote mit Besuchern stürzten.

Zuerst hatten die Behörden sechs Tote gemeldet und von 20 Vermissten gesprochen. Die Zahl der Vermissten wurde auf Grundlage „von Zeugenaussagen, Tourismusveranstaltern und Angehörigen“ geschätzt, erklärte die Feuerwehr.

Brasilien: Felswand stürzt auf Touristenboote

Ein Video zeigte den Moment, in dem sich ein großer Teil eines Felsen löste und auf die davor auf dem Lago de Furnas in Capitólio treibenden Touristen-Boote kippte. Passagiere auf anderen Booten gerieten in Panik. Weitere Videos zeigten, wie Menschen kurz vor dem Unglück andere vor herunterfallenden Steinen warnten und die Insassen der Boote aufforderten, sich von der Felswand zu entfernen.

Neun der Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Feuerwehr mitteilte, die zusammen mit einer militärischen Tauchereinheit vor Ort war. Die Suche sollte aus Sicherheitsgründen in der Nacht unterbrochen und am nächsten Tag fortgesetzt werden.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro lobte die Arbeit der Einsatzkräfte, inbesondere der Marinetruppe, auf Twitter. Diese hätte sofort reagiert und Menschenleben gerettet.

Brasilien: Furnas-See ist beliebtes Ausflugsziel

Die intensiven Regenfälle, die in den letzten Tagen im Südosten Brasiliens niedergegangen waren, begünstigten nach Angaben der Feuerwehr das Unglück. Der Furnas-See, rund 300 Kilometer von Belo Horizonte entfernt, gilt wegen seines grün leuchtenden Wassers und seiner spektakulären Felswände als Touristenmagnet. Der großflächige Furnas-See ist auch als „Meer von Minas“ bekannt.

„Wir erleben in unserem Bundesstaat heute eine Tragödie, ausgelöst von den schweren Regenfällen, durch die sich eine Felswand am Furnas- See in Capitólio löste“, schrieb der Gouverneur von Minas Gerais, Romeu Zema, auf Twitter. (red/afp/dpa)

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