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Schwere Brände in Griechenland und Türkei: Tausende Menschen müssen ihr Zuhause verlassen

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Von: Teresa Toth

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In zahlreiche Regionen in Griechenland und der Türkei wüten verheerende Brände. Internationale Helfer:innen sollen die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen.

Athen/Istanbul – In Griechenland und der Türkei geht der Kampf gegen das Feuer weiter. Beide Länder sind seit Tagen von verheerenden Bränden betroffen, die zahlreiche Menschen dazu zwingen, ihr Zuhause zu verlassen. Vor allem der starke Wind macht es den Helfer:innen schwer, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Mit Temperaturen zwischen 40 und 45 Grad Celsius erleben Griechenland und die Türkei derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle.

Brände in Griechenland und Türkei: Bewohner:innen müssen vorerst in Hotels

In der Nacht zum Samstag (07.08.2021) waren in beiden Ländern Feuerwehrleute im Einsatz, um die Brände zu löschen. Immer wieder wurden Warnungen ausgesprochen und Menschen aufgefordert, die betroffenen Regionen zu verlassen und sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Gebiete im Norden von Athen brannten zeitweise kilometerweit – Bewohner:innen mussten in Hotels, bei Verwandten oder Bekannten untergebracht werden. Zudem sind besonders viele Inseln von den Bränden betroffen.

In Griechenland und der Türkei breiten sich die Brände besonders in Küstenregionen unkontrolliert aus.
In Griechenland und der Türkei breiten sich die Brände besonders in Küstenregionen unkontrolliert aus. © Thodoris Nikolaou/dpa

2000 Bewohner:innen des Ortes Limni auf der Insel Euböa mussten vor den Flammen gerettet und mit einer Fähre evakuiert werden, da der Landweg aufgrund der Flammen nicht zu erreichen war. Auch die Halbinsel Peloponnes und Kreta sowie Städte wie Grevena im Norden des Landes sind betroffen, nachdem dort tagelang starke Hitze und Trockenheit herrschte. In der Türkei brachen die Brände bislang vorrangig in Küstenregionen aus.

Brände in Griechenland und Türkei: Deutschland prüft, ob Hilfe möglich ist

So sind etwa Einsatzkräfte im westtürkischen Mugla und im Bezirk Köycegiz unermüdlich im Einsatz. Sie mussten unter anderem ein Kraftwerk vor den Flammen schützen und brennbares Material wegschaffen, um mögliche Explosionen zu verhindern. Im südtürkischen Antalya konnten inzwischen alle Brände gelöscht werden – jedoch nicht rechtzeitig, um eine enorme Verwüstung zu vermeiden. Einige Dörfer konnten den Flammen nicht standhalten, sodass die Katastrophenschutzbehörde Afad vorerst Notunterkünfte zur Verfügung stellte.

Griechenland soll bereits ab Samstag (07.08.2021) Unterstützung durch internationale Helfer:innen erhalten. Laut dem griechischen Zivilschutz erwartet das Land zahlreiche Einsatzkräfte und Löschfahrzeuge aus Frankreich, Israel, Ukraine, Zypern, Schweiz, Rumänien und Schweden. Auch mehrere Löschflieger werden von den benachbarten Ländern zur Verfügung gestellt. Deutschland schickte bisher noch keine Unterstützung in die betroffenen Regionen – ein möglicher Einsatz wird geprüft. (Teresa Toth)

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