Wegen dem Infektionsgeschehen infolge der Corona-Pandemie steht ein generelles Böllerverbot zur Diskussion.
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Wegen dem Infektionsgeschehen infolge der Corona-Pandemie steht ein generelles Böllerverbot zur Diskussion.

Pandemie

Böllerverbot an Sylvester steht wegen Infektionslage zur Diskussion

Zur Diskussion steht, ob es aufgrund der Corona-Pandemie keine Böller und Feuerwerke geben sollte. Viele Politiker:innen sprechen sich für ein generelles Böllerverbot aus, einige lehnen es jedoch ab.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund spricht sich gegen ein generelles Verbot von Böllern und Feuerwerk in der Corona-Pandemie aus. „Die Leute haben doch Frust ohne Ende. Alles wird verboten, nirgends kann man hin“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Natürlich wird das kein Silvester geben mit riesen Partys und riesen Feuerwerken.“ Für die einzelnen Haushalte sehe er aber keinen Anlass für ein großes Verbot. Die klassischen, großen Feuerwerke mit Tausenden Zuschauern werde es wohl nicht geben, wenn es bei der aktuellen Infektionslage bleibe, so Landsberg. Dabei könne der nötige Abstand nicht eingehalten werden, auch mit Masken sehe es schwierig aus. Einige Städte hatten schon vor Monaten Verbotszonen etwa in Innenstädten angekündigt. Wegen der Corona-Pandemie fordern einige Innenpolitiker und Polizei-Gewerkschafter nun ein generelles Böllerverbot an Silvester. Darüber berichtete die „Bild“-Zeitung. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lehnt demnach ein Verbot ab. (dpa)

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