Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Deutsche bei Schießerei in mexikanischem Urlaubsort Tulum getötet.
+
Deutsche bei Schießerei in mexikanischem Urlaubsort Tulum getötet.

Gewalt

Blutbad in Mexiko: Schießerei mit mehreren Toten – Deutsche sterben bei Bandenkrieg

  • Andreas Apetz
    VonAndreas Apetz
    schließen

Während der Schießerei in einer Bar sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Darunter auch mehrere Deutsche.

Tulum – Der Streit zweier Drogenbanden in Mexiko hat mehreren Menschen das Leben gekostet. Bei der Schießerei in einer Bar im Urlaubsort Tulum sind zwei Frauen aus Deutschland und Indien getötet worden.

Dabei sind auch zwei Männer und eine Frau aus den Niederlanden schwer verletzt worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit. Zwei rivalisierende Drogenbanden hätten in der Bar „La Malquerida“ in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) aufeinander geschossen.

Blutbad in Mexiko: Tote und Verletzte nach Bandenschießerei

Die Behörden nahmen Kontakt mit den entsprechenden Konsulaten auf, wie die Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilte. Eines der Opfer sei vor Ort gestorben, die zweite Frau starb später im Krankenhaus an ihren Verletzungen.

Die Polizei habe eine Untersuchung und die Fahndung nach den Tätern eingeleitet. Ein Täter sei später verletzt in einem Krankenhaus gefunden worden.

Schießerei in Tulum: Urlaubsparadies und Gewaltzentrum

Tulum, südlich von Cancún, ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Karibikküste. Schöne Strände, archäologische Stätten und Partys locken Touristen aus der ganzen Welt an.

Allerdings kommt es immer wieder zu Gewalttaten in Verbindung mit dem Drogenhandel. Zudem sind in der Region verschiedene Kartelle in Schutzgelderpressung verwickelt.

Das Sicherheitsministerium von Quintana Roo hatte zuletzt sechs kriminelle Organisationen identifiziert, die in Tulum aktiv sind, darunter das Sinaloa-Kartell und das Verbrechersyndikat Cártel Jalisco Nueva Generación. In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Schießereien und Angriffen mit mehreren Toten gekommen. Erst im Juni war eine Frau aus den USA von einem Querschläger getroffen und verletzt worden.

Gewalt in Mexiko: Täglich 100 Tote

Mexiko leidet unter einem massiven Gewaltproblem. Jeden Tag werden in dem lateinamerikanischen Land fast 100 Tötungsdelikte registriert. Hinzu kommen mehr als 88 000 Menschen, die als verschwunden gelten. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt. Der mexikanische Präsident Manuel López Obrador versuchte bereits mit sozialen Projekten die Gewalt zurückzudrängen. Doch die Erfolge bleiben aus und die Hoffnung schwindet. (aa/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare