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Weibliche Küken werden in einem Stall gefüttert.

Nordrhein-Westfalen

Belastetes Futter - viele Geflügelhöfe werden gesperrt

In Nordrhein-Westfalen wird PCB in Hühnerfutter gefunden. Wegen der giftigen Substanz werden etliche Geflügelbetriebe gesperrt.

Nach dem Fund von PCB-belastetem Futtermittel muss in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich eine Reihe von Geflügelbetrieben gesperrt werden.

„Es sind mehr Höfe betroffen als in Niedersachsen“, sagte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz am Donnerstag. In Niedersachsen waren nach bisherigen Angaben des dortigen Agrarministeriums 27 Geflügelbetriebe gesperrt worden. Bei der Belastung handelt es sich um ein PCB-Gemisch. PCB (Polychlorierte Biphenyle) sind giftige Substanzen, die nur sehr schwer abbaubar sind.

In einem Schlachtbetrieb in Ostwestfalen war belastetes Mastgeflügel entdeckt worden. Als Quelle der Belastung ist laut Landesamt ein Futtermittelhersteller aus Nordrhein-Westfalen ermittelt worden. Das mit einem PCB-Gemisch belastete Futter werde derzeit sichergestellt und vernichtet, hieß es am Mittwoch.

Eine akute Gesundheitsgefahr gehe jedoch von den festgestellten Konzentrationen nicht aus. Belastetes Geflügel und Eier seien aus dem Verkehr gezogen worden, noch ehe sie in den Handel gelangten, hatte die Sprecherin erklärt. Als Ursache für die Verunreinigung des Futters gelten Lackabsplitterungen in zwei Verladezellen bei dem Futtermittelhersteller. (dpa)

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