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Das bedrohte Manderl

Eigentlich soll Andreas Gabalier (34) den Karl-Valentin-Orden der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla bekommen. Das aber finden viele gar nicht gut. Weil der offenbar in seiner Heterosexualität arg bedrohte Österreicher Sachen sagt wie: „Man hat es nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl noch auf Weiberl steht.“ Oder weil er die österreichische Bundeshymne öffentlich lieber in der alten Version singt, in der nur die „großen Söhne“, nicht aber die großen Töchter des Landes vorkommen. Oder weil er sich auf einem CD-Cover in eine Form verrenkt, die verdächtig an ein Hakenkreuz erinnert. Seine Reaktion auf die Kritik fällt denn auch bescheiden aus: „Ich bin wohl einigen zu bodenständig“, sagte der Volksmusiker der „Bild“. (mav)

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