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Zwei Drittel der regulären Züge fahren wieder.

ICE-Unglück

Bahn will nach Brand ICE-Züge prüfen

Die Strecke Frankfurt -Köln ist wieder offen - allerdings mit Einschränkungen.

Gut eine Woche nach einem ICE-Brand im Westerwald hat die Deutsche Bahn ihren Zugverkehr auf der Schnellstrecke Köln-Frankfurt wieder aufgenommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an. Die Deutsche Bahn beschloss zudem, alle 60 Züge der betroffenen Baureihe ICE 3 technisch zu überprüfen.

48-stündige Checks

Das Unglück traf ein zentrales Stück im Bahnnetz. ICE-Züge aus dem Rheinland in Richtung Süden rollen ebenso über die Schnellstrecke wie die Hochgeschwindigkeitszüge von Frankfurt nach Brüssel. Jetzt können mehr als zwei Drittel der regulären Züge wieder fahren, teilte die Bahn mit. Der erste Zug auf der Strecke startete am Samstag.

Nach Bahnangaben wird ein ICE-3-Zug nach dem anderen für 48 Stunden durchgecheckt, von den Motoren bis zur Kaffeemaschine. „Nach den ICE 3 werden auch die älteren Baureihen beim Sondercheck auf Vordermann gebracht. Ausfälle soll es aber nicht geben, weil die Züge nacheinander in die Werke rollen“, erklärte die Bahn. Zur Brandursache könne sich das Unternehmen erst nach Abschluss der Ermittlungen äußern. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ ist einer der beiden Transformatoren des Zuges zerborsten. Weil diese mit Öl gekühlt würden, habe sich das Feuer schnell ausbreiten können.

Die Unfallstelle zwischen Siegburg/Bonn und Montabaur können die Züge derweil nur mit reduzierter Geschwindigkeit passieren, erläuterte die Bahn. Auch können die zwischen Köln und Frankfurt fahrenden Züge noch nicht in Montabaur und Limburg Süd halten. Der eingerichtete Pendelverkehr zwischen Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen und dem Frankfurter Hauptbahnhof bleibe deshalb weiterhin bestehen, so die Bahn.

Weil ein stark beschädigtes Gleis nach dem Feuer noch repariert wird, gibt es größere Fahrplanabweichungen zwischen Köln und Frankfurt. 

Das Feuer war am 12. Oktober in einem ICE ausgebrochen. 510 Fahrgäste konnten aus dem Zug gerettet werden, fünf Menschen erlitten dabei leichte Verletzungen. (dpa)

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